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Regional Viele Ehrungen, aber auch Probleme bei den Schiedsrichtern
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17:50 24.06.2018
Die geehrten Schiedsrichter für langjährige Treue mit dem Kreisvorsitzenden Hans-Dieter Dethlefs (r.) und Bezirksschiedsrichterobmann Stefan Voth (3.v. r.) Quelle: Jan-Philipp Brömsen
Eichsfeld

Etwa 40 aktive Schiedsrichter traten zum Sporttest auf der Laufbahn, der unter der Leitung von Mario Birnstiel und Patrick Gattermann abgenommen wurde, an. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung war die Beteiligung deutlich besser – etwa 100 versammelten in den Räumen der Polizei. Nachdem Schiedsrichterobmann Christian Rahlfs mit den Worten „Die alte Serie ist kaum beendet, da fangen schon die ersten Freundschaftsspiele an“ begrüßte, kam der Vorsitzende des Bezirksschiedsrichterausschuss, Stefan Voth, zu Wort. „ Ich bin gern gekommen“, sagte Voth. Er wies auf die Schwierigkeiten der abgelaufenen Spielserie hin, die durch zahlreiche Ausfälle geprägt war. Aber nicht nur diese Tatsache bereitete dem Obmann Kopfzerbrechen: „Wir haben viel zu wenige Schiedsrichter auf Bezirksebene – daher müssen einige Spiele schon von Kreisschiedsrichtern übernommen werden“, klagte Voth. Zudem gab es gegen einen Schiedsrichter eine Anzeige. „Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Ausschuss des Kreises Göttingen/Osterode wurde dieser Fall gut gelöst – Ich hoffe, dass alle drei Kollegen der Schiedsrichterrei treu bleiben“, so Voth. Er überreichte allen drei Kollegen ein kleines Präsent.

Dethlefs bedankt sich bei den Schiedsrichtern

„So eine extreme Rückrunde habe ich noch nie erlebt. Wir haben erst im April mit der Rückserie begonnen“, sagte Kreisvorsitzender Hans-Dieter Dethlefs. Er bedankte sich beim Schiedsrichterausschuss, aber auch bei allen Schiedsrichtern für die tolle Unterstützung. Nicht nur die Anzahl der Mannschaftsmeldungen ist rückläufig, sondern auch die Probleme der Schiedsrichter nehmen zu. Allein acht Kollegen mit insgesamt 268 Jahren Schiedsrichtertätigkeit wurden verabschiedet. Zudem appellierte der Vorsitzende Rahlfs insbesondere an die jüngeren Kollegen, ihre Freitermine einzutragen. „Die Quote der Spielrückgaben ist leider um fünf Prozent gestiegen. Noch schlimmer sind allein 44 Nichtantreten – das sind eindeutig zu viel“, blickte Rahlfs zurück.

Vier Schiedsrichter mit über 100 Spielen

In seinem Bericht wies Rahlfs auf die anstehenden Veranstaltungen, insbesondere das Jung-Schiedsrichter-Turnier im Januar 2019 hin. Zudem wurden vier Schiedsrichter besonders ausgezeichnet, die über 100 Spiele geleitet haben und somit dem Trend etwas entgegen wirken. Titi-Dumitru Cocirla (108 Ansetzungen), Andreas Wagner (115) und Dominic Ude (103) sowie Nils Haak (100) übernahmen auch sehr kurzfristig Spiele und erhielten besonderen Dank.

Zudem gab es weitere Ehrungen für jahrelange Schiedsrichtertätigkeit. Für 40 Jahre wurden Peter Benseler (SG Lenglern) und Hermann Weitemeier (Tuspo Weser Gimte) geehrt. Zudem fanden viele weitere Ehrungen statt.

Zum Abschluss der harmonischen Versammlung hielt Nils Voigt (Hannover) ein Referat zum Thema „Traumberuf Randfigur? Fußball als Spiegelbild der Gesellschaft.“

Von Jan-Philipp Brömsen

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