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Völlig unnötig mit 0:3 verloren

Frauenvolleyball 3. Liga: Tuspo Weende Völlig unnötig mit 0:3 verloren

Die Drittliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben den Heimauftakt 2017 verpatzt. Gegen den favorisierten GfL Hannover setzte es trotz hohen zwischenzeitlichen Führungen eine deutliche 0:3 (23:25, 23:25, 18:25)-Heimniederlage. 

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Quelle: r

Weende . Als der Matchball versenkt war, feierten die Volleyballerinnen des GfL ihren Sieg mit einem Mannschaftsfoto in Jubelpose vor der Anzeigentafel. Die Freude darüber, dass Rang drei gefestigt wurde, war riesig. Und die Weenderinnen mussten sich fragen, warum es nicht zumindest zu einem Satzgewinn gegen ein Spitzenteam gereicht hatte.

In Durchgang eins führte Weende mit 7:2 und 20:18, Satz zwei war der Tuspo zwischendurch mit acht Punkten bei 16:8 in Front und auch in Satz drei führte man mit 10:6.  Die körperliche Überlegenheit des GfL am Netz egalisierten die Weenderinnen durch aggressive Aufschläge, schlaues Angriffsspiel und aufopferungsvolle Defensivarbeit. Erst wenn die ominöse 20 auf der Anzeigentafel erschien, hielten die Nerven der Spielerinnen von Coach Tobias Harms nicht mehr Stand.

Im ersten Satz hieß es 21:20 für Weende, als eine perfekte Annahme zu Zuspielerin Olga Moser kam, doch die angesagte Angriffskombination endete im Fiasko, der Ball fiel direkt auf den Boden, weil die Offensive des Tuspo nicht wach war. Anstatt 22:20 stand es 21:21, der Durchgang ging wie auch Satz zwei denkbar knapp mit 25:23 an den routinierteren GfL. „Wir lassen uns nie aus dem Konzept bringen, machen die Big-Points. In Satz eins und zwei holen wir am Ende die entscheidenden Bälle, das macht eine Spitzenmannschaft aus. Mein Team hat ein unerschütterliches Selbstvertrauen, Weende fehlte der letzte Glauben zu Satzende“, analysiert Gästetrainer Michael Meyer.

Satz zwei ist wie ein Beweis für Meyers Analyse. Weende steckt den Rückschlag des verlorenen ersten Satzes gut weg, liegt mit 14:6 und 19:14 in Führung und stagniert danach. Die spektakulärsten Offensivaktionen bleiben den Gastgeberinnen vorbehalten. Senta Barke knallt eine Kreuzkombination zum 20:18 ins Feld, in Satz drei schießt Mitte Britta Gemmeke nach schnellem Pass die gegnerische Abwehrspielerin zum 3:2 ab. Aber gerade am Netz sind die Gäste blockstärker und variabler.

„Zwei Sätze lang sind wir mindestens auf Augenhöhe, gefühlt das bessere Team. Wir dürfen nie und nimmer 0:3 verlieren. Warum wir zum Satzende Fehler produzieren und nicht durchziehen ist ein Rätsel. Man muss sich für die engagierte Leistung auch belohnen“,ärgert sich Harms.

Mut machte Harms der Gästecoach und ehemaliger Nienburger Trainer, Harms spielte unter Meyer in der Oberliga. „Weende schafft den Klassenerhalt, Tobias ist ein guter Motivator, der Tuspo wird sicher gegen Teams aus dem Tabellenkeller punkten“, so Meyer.

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