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Regional Volle Teilnehmerfelder bei den Damen und Herren
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13:31 17.05.2018
Titelverteidigerin Kristin Rehse hat in diesem Jahr bei den Stadtmeisterschaften hochklassige Konkurrentinnen. Quelle: Heller
Göttingen

Die Tennis-Stadtmeisterschaften beim TSC Göttingen locken alljährlich zu Pfingsten Spieler aus ganz Deutschland nach Südniedersachsen. In diesem Jahr waren es wesentlich mehr Meldungen als in der Vergangenheit, vor allem die Herren-Konkurrenz ist gefragt wie nie.

Wenn am Sonnabend um 9 Uhr die Erstrunden-Spiele der Herren beginnen, können 30 Spieler, die für die 42. Auflage dieses Traditionsturniers gemeldet hatten, nicht dabei sein. So viele Akteure stehen nämlich auf der Nachrückerliste des Turnierorganisators Denes von Kallay. Er und seine Frau Joelle freuen sich über ein volles 48er-Feld und die große Nachfrage. „Es lief sehr schleppend an, aber in der vergangenen Woche konnten wir uns vor Anfragen kaum retten“, erzählt Denes von Kallay. „In anderen Jahren hatten wir sechs, acht Spieler auf der Warteliste – aber nie 30.“ Mit Kim Möllers (Essen), Lennart Zynga (Halle) und Jonas Lichte (Wilhelmshaven) führen drei Spieler die Setzliste an, die in der deutschen Rangliste in den Top 100 an den Positionen 43, 48 und 96 geführt werden. Daniel Höppner vom Braunschweiger THC ist nicht nur einer der ältesten Spieler in dem Feld, sondern war auch in der Vergangenheit mehrfacher Sieger dieses Ranglistenturniers. Mit dem Seesener Christoph Uster, der jetzt für den TC Alfeld spielt, hat es ein Spieler aus der Region als Zwölfter in die Setzliste des Turniers geschafft. Seine Konkurrenz reist von weit her aus München, Leipzig, Wahlstedt in Schleswig-Holstein oder Viersen in Nordrhein-Westfalen an. Sechs Spieler des gastgebenden TSC sowie ein Akteur des SCW vertreten die heimischen Farben und hoffen auf die eine oder andere Überraschung im Verlauf der Konkurrenz.

Während bei den Herren Titelverteidiger Tim Rühl (Pforzheim) nicht gemeldet hat, ist Vorjahressiegerin Kristin Rehse (Heidelberg) wieder auf der Anlage an der Calsowstraße dabei. Die letztjährige Debütantin hat allerdings starke Konkurrenz – nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ. Mit 41 Spielerinnen ist das Damenfeld in diesem Jahr so groß wie nie zuvor. „Meistens waren es sonst knapp 30 Spielerinnen“, sagt Denes von Kallay. Dass immerhin neun Akteurinnen aus den Top 100 der nationalen Rangliste gemeldet haben, findet des Mitglied des Organisationsteams „sensationell“. „Shaline Pipa hatte schon frühzeitig zugesagt, das hat gezogen. Da gibt es wahrscheinlich einige, die sie schlagen möchten“, vermutet er. Die Spielerin des DTV Hannover wird auf Position 41 im Ranking geführt, gleich dahinter steht Nora Niedmers (Ludwigshafen) an Position zwei der Turnier-Setzliste. Wie auch bei den Herren, sind im Damenfeld Spielerinnen aus allen Teilen Deutschlands mit dabei.

Und natürlich haben auch wieder einige von ihnen ein Heimspiel. Die Rittmarshäuserin Julia Marzoll, die inzwischen für den HTV Hannover spielt, ist auf Position 121 in der deutschen Rangliste zu finden, Bettina Radke (DTV Hannover) hat lange Jahre für die Damenmannschaft des TSC gespielt. Neila Trklja, Sarah Prinz und Lina Hildebrand sind Spielerinnen des aktuellen Oberliga-Teams des Turnierausrichters.

Wie in jedem Jahr richtet sich der Blick von Turnierleitung, Oberschiedsrichter Manfred Cech und den Platzwarten auf die Wetterprognosen, die ein trockenes Pfingstwochenende vorhersagen. „Der Sonnabend ist voll, da sind wir auf unseren elf Plätzen auf gutes Wetter angewiesen. Notfalls haben wir neben unserer eigenen Drei-Feld-Halle aber auch noch Plätze in den Hallen am Freizeit In und beim SCW“, sagt Denes von Kallay, der darauf setzt, das Turnier komplett als Freiluftveranstaltung laufen zu lassen. Am Sonntag beginnen die Spiele um 10 Uhr, ebenso wie die Halbfinals der Damen am Pfingstmontag. Daran schließen sich die Halbfinals der Herren sowie die Endspiele der Damen und Herren an. Am Finaltag herrscht dann auch wieder Wimbledon-Atmosphäre abseits der Tennisplätze, wenn es Erdbeeren in allen Variationen zu essen gibt.

Von Kathrin Lienig

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