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Volleyball: ASC Göttingen beim Spitzenreiter Aachen in Außenseiterrolle

3. Liga Volleyball: ASC Göttingen beim Spitzenreiter Aachen in Außenseiterrolle

Viel eindeutiger kann eine Rollenverteilung kaum sein: Gastgeber Post Telekom SV Aachen empfängt als Tabellenführer am Sonntag den Vorletzten ASC 46. Die Göttinger haben zuletzt vier Partien verloren und stecken mitten im Abstiegskampf, die Partie in Aachen wirkt da auf den ersten Blick wie der Kampf von David gegen Goliath.

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Matthias Polkähn

Quelle: EF

Göttingen. Gastgeber Aachen hat nach der bisher so erfolgreichen Saison durch Vorlizensierung zur 2. Bundesliga nun die Meisterschaft und den Aufstieg als konkretes Ziel ins Visier genommen. Die Mannschaft von Trainerin Steffi Hake besticht durch physisch starke und athletische Angreifer, eine grundsolide Annahme und äußerst starke Blockarbeit. In der Tabelle liefert sie sich ein Kopf- an-Kopf-Rennen mit Tecklenburg und Ammerland, die aktuell zwei Zähler weniger auf dem Konto haben.

Das Hinspiel gewannen die Aachener in Göttingen scheinbar klar mit 3:0, alle drei Sätze gingen mit 25:23 bzw. 25:22 äußerst knapp aus. In der Rückrunde hat Aachen noch nicht wieder die Form der Hinrunde gefunden,  in den letzten Spielen kassierten die Westdeutschen zwei Niederlagen und mühten sich zu zwei engen Siegen. Gute Erinnerungen haben die Göttinger noch an die Vorsaison, als  gegen den PTSV Hin- und Rückspiel jeweils mit 3:2 gewonnen wurde. Am Sonntag muss Trainer Matthias Polkähn weiterhin auf seine Mittelangreifer Fabian Gessat und Josse Clarke verzichten, Libero Manuel Holst und Außenangreifer Samuel Fuhr fallen ebenfalls aus. „Unsere Personaldecke ist trotz der Rückkehr von Zuspieler Tobias Harms weiter dünn, aber wir werden um unsere Minichance kämpfen. Wir haben gut trainiert, im Mittelpunkt standen taktische Standards“, erklärt Polkähn.

Die Göttinger haben beim Spitzenreiter nichts zu verlieren und können befreit aufspielen, jeder Satzgewinn wäre ein Big- Point im Abstiegskampf. „Natürlich sind die Aachener klar in der Favoritenrolle und stehen erst mal in der Pflicht. Wir wollen mutig agieren, leidenschaftlich kämpfen und dann schauen, was für uns herausspringt“, sagt Polkähn. pk

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