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Volleyball-Regionalliga: Meister VSG ASC Göttingen besiegt Hannover

Gelungener Saisonabschluss Volleyball-Regionalliga: Meister VSG ASC Göttingen besiegt Hannover

Bereits vor dem Anpfiff überreichte Christian Steinmetz von der Geschäftsleitung des ASC 46 dem Volleyball-Regionalligisten VSG ASC Göttingen den Meisterpokal – die Partie des Teams Göttingen gegen die VSG Hannover in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule war eigentlich ohne sportlichen Wert, zumal auch Hannover bereits als Absteiger feststand.

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Kapitän in Spiellaune: Julian Hoffmann im Spiel gegen Hannover beim Schmetterschlag.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Trotzdem wollten mehr als 200 Zuschauer das letzte Spiel der Saison 2012/13 und die Meisterkür der Göttinger miterleben. Sie wurden nicht enttäuscht: Die VSG ASC beendet die Spielzeit mit einem glatten 3:0 (25:23, 25:18, 25:18)-Erfolg.

Trainer Matthias Polkähn hatte einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft und ein angemessenes Ende einer überragenden Saison gefordert. Doch in ungewohnter Halle (normalerweise spielt das Team in der Sparkassen-Arena) brauchten die Gastgeber eine Weile, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Der Favorit setzte sich erst spät von 17:18 auf 23:21 ab, spielte seine Höhenvorteile am Netz aus und holte sich den ersten Satz mit 25:23.

Schaulaufen bester Güte

Danach lieferten die Offensivreihen beider Teams ein Schaulaufen bester Güte. Bei Göttingen krachte es von den Außenpositionen ein ums andere mal: Sebastian Jepsen, Tobias Harms und Michael Wollring zeigten spektakuläre Angriffe. Hannover hielt über die Mitte dagegen – Zuspieler Edie Mehic spielte ausgefeilte Schnellangriffe. Beide Teams traten mit Mut zum Risiko und befreit von taktischen Zwängen auf, und das Publikum erlebte einen unterhaltsamen Volleyball-Nachmittag. Vom zweiten Satz an bestand kein Zweifel mehr, wer Herr im Hause ist, und Göttingen gewann die Durchgänge zwei und drei jeweils mit 25:18.

Bestes Heimspiel

„Ich konnte allen Spielern heute Einsatzzeit geben und mich auch so bei allen Akteuren für die tolle Saison bedanken“, sagte Polkähn. „Das war vielleicht nicht unser bestes Heimspiel, aber es kam trotz der häufigen Wechsel nie zu einem Bruch in unserem Spiel. Und ich denke, unsere Zuschauer hatten genauso viel Spaß an den spektakulären Aktionen wie wir.“ Vor dem 24:18 im dritten Satz gab es noch einen Monsterblock auf der Mitte von Mannschaftskapitän Julian Hoffmann, das 25:18 resultierte aus einer grandiosen Verteidigung von Zuspieler Daniel Schmeling: Hoffmann passte über Kopf zu Außenangreifer Johannes Schönewolf, der den Ball kompromisslos versenkte.

„Wir hätten gerne noch einen vierten Satz gespielt. Aber die Göttinger holen sich die Big- Points, spielen abgeklärter“, sagte Hannovers Mittelblocker Rüdiger Meise. Immerhin habe man „ein nettes Spektakel abgeliefert. Speziell auf der Mitte waren die Netzduelle zwischen Efkes und Hoffmann spannend.“

Von Peter König

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