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Volleyball-Regionalliga: Weende hat gegen Nienburg nichts zu verlieren

Spiel gegen Spitzenreiter Volleyball-Regionalliga: Weende hat gegen Nienburg nichts zu verlieren

Nach zwölf von 16 Spieltagen weist die Tabelle der Volleyball-Regionalliga ein seltsames Bild auf: Emden/ Borssum auf Platz zwei hat nur vier Punkte mehr auf dem Konto als Tuspo Weende auf Rang sieben. Weende wiederum hat lediglich ein dünnes Polster von vier Punkten auf den Tabellenletzten Emlichheim.

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Sind angeschlagen: Hinter dem Einsatz von Jacqueline Herrmann (M.) und Antonia Winkler (r.) steht ein Fragezeichen.

Quelle: Pförtner

Weende . Über allen Konkurrenten thront mit 26:0 Punkten der VC Nienburg, und gegen den hat Tuspo am Sonnabend um 20 Uhr in der Weender Sporthalle Heimrecht.

Nienburg hat bisher erst zehn Sätze verloren und den Aufstieg bereits am vergangenen Spieltag mit einem 3:0 gegen Emlichheim klargemacht. Auch der Tuspo bekam die Dominanz des Spitzenreiters beim 0:3 im Hinspiel zu spüren.

„Die spielen in einer anderen Liga als der Rest der Mannschaften. Sie sind gut eingespielt und machen viel mehr Druck im Angriff als jeder Gegner sonst“, sagt die Weender Mannschaftsführerin Christine Pieper. „Nienburg hat mehrere ehemalige Zweitligaspielerinnen im Kader, die Mannschaft hat nahezu keine Schwächen.“

Paradoxerweise steht Weende damit das vielleicht leichteste Heimspiel der Saison bevor – das Team von Trainer Jan Feldhusen kann ohne jeden Druck aufspielen, man hat gegen den Kontrahenten nichts zu verlieren. Ein Heimsieg wäre sogar eine kleine Sensation. Denkbar ist allerdings auch, dass Nienburg mit dem Aufstieg im Gepäck der zweiten Garde mehr Einsatzzeit gewährt.

Zwei Spielerinnen sind im Kader von Feldhusen noch angeschlagen: Hinter dem Einsatz von Jacqueline Herrmann (Kniebeschwerden) und Antonia Winkler (Rücken) steht noch ein Fragezeichen. Winkler, die in der vergangenen Woche das Training für den gesundheitlich verhinderten Trainer Jan Feldhusen leitete, legte den Schwerpunkt auf den Spielaufbau. Außerdem wurde versucht, das Zusammenspiel von Mitte und Steller weiter zu verbessern, um mit schnellen Aktionen über die großen Mittelangreiferinnen zu punkten. Am Mittwoch folgte ein Trainingsspiel gegen die zweite Mannschaft, um Wettkampfcharakter zu simulieren.

Weende kann befreit aufspielen und die Partie als Vorbereitung für die folgenden drei wichtigen Spiele betrachten. Mit Ilsede, Hannover und Emlichheim stehen drei direkte Konkurrenten auf dem Programm. Für diese Begegnungen muss sich Weende gegen Nienburg das nötige Selbstbewusstsein holen. Ein Satzgewinn wäre bereits ein gutes Zeichen. Und mit dem leicht zu begeisternden  Publikum im Rücken ist dann vielleicht sogar noch mehr drin.

pk

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Chancenlos
Pförtner (Symbolfoto)

Die Regionalliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende waren gegen den designierten Meister und ungeschlagene Tabellenführer VC Nienburg chancenlos. Vor dem Duell David gegen Goliath waren aus Weende Worte wie „wir haben gegen den klaren Favoriten nicht den Druck, gewinnen zu müssen, können befreit aufspielen, wollen den Spitzenreiter nach Kräften ärgern“ zu hören.

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