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Volleyball: TSV Nesselröden siegt nach Aufholjagd gegen Tuspo Weende

Kampfloser Sieg gegen Northeim Volleyball: TSV Nesselröden siegt nach Aufholjagd gegen Tuspo Weende

Zwei Siege hatte Peter Kleinschmidt, Trainer der Bezirksklasse-Volleyballerinnen des TSV Nesselröden II, vor den Heimduellen gegen die DJK Kolping Northeim sowie Tuspo Weende IV eingefordert. Seine Spielerinnen taten ihm den Gefallen, mussten jedoch nur gegen die Weenderinnen ihr sportliches Können in die Waagschale werfen.

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Angriffsversuch: Nesselrödens Sarah Witte (links) bemüht sich, den Block der Weender Spielerin zu überwinden.

Quelle: Walliser

Nesselröden. Die Partie gegen Northeim wurde (allerdings noch unter Vorbehalt, da das Ergebnis noch vom Staffelleiter offiziell bestätigt werden muss) mit 3:0 zu Gunsten der Eichsfelderinnen gewertet, da die Northeimerinnen aufgrund einer internen Fehlinformation nicht pünktlich mit der kompletten Mannschaft spielbereit waren.

Das hatte für die Nesselröderinnen zwar einen kampflosen Sieg zur Folge, allerdings mussten die Kleinschmidt-Spielerinnen, die sich bereits für das erwartete Northeim-Spiel warmgemacht hatten, wegen der Absage auch eine fast 90-minütige Wartezeit überbrücken, bis das Weende-Spiel in der Schulturnhalle angepfiffen wurde.

Vielleicht war auch das ein Grund dafür, dass die als Favoritinnen ins Spiel gegangenen TSV-Damen mit 0:2-Sätzen in Rückstand gerieten, die Auseinandersetzung dann aber noch nach Abwehr von zwei Matchbällen hauchdünn mit 3:2 (16:25, 26:28, 25:22, 25:15, 17:15) zu ihren Gunsten entschieden. „Wir haben es in den ersten beiden Sätzen nicht geschafft, den Gegner unter Druck zu setzen“, bekannte Peter Kleinschmidt, der vorher auf einen deutlicheren Sieg gesetzt hatte: „Eigentlich hatten wir uns das eindeutiger vorgestellt.“

Auszeit bringt Wende

Im zweiten Durchgang schafften es seine Spielerinnen nicht, eine 24:17-Führung ins Ziel zu retten. Auch eine Auszeit, die Trainer Kleinschmidt nach den ersten beiden vergebenen Satzbällen nahm, nutzte nichts. „Auf einmal haben wir den Druck rausgenommen. Warum, weiß ich auch nicht“, rätselte der TSV-Trainer anschließend. Als Tuspo im dritten Durchgang auf 16:10 davonzog, schienen die Gastgeberinnen bereits geschlagen. Doch die anschließend genommene Auszeit brachte doch noch die Wende.

Auf einmal agierten die Nesselröderinnen konzentrierter und vor allem aggressiver. „Auf einmal haben wir es geschafft, mit mehr Druck zu agieren“, freute sich Nesselrödens Trainer. Nervenstark sicherten sich seine Volleyballerinnen Durchgang drei mit 25:22, dominierten anschließend auch Satz vier klar.

Richtig eng wurde es dann jedoch im spielentscheidenden Match-Tiebreak. Der Tabellenvorletzte aus Weende schlug noch einmal zurück, hatte beim Stand von 14:12 gar zwei Matchbälle, doch schaffte den letzten Schritt über die Ziellinie nicht. Nervenstark schlugen die TSVerinnen zurück und belohnten sich durch ihr 17:15 am Ende für ihre energische Aufholjagd.

„Ich bin heilfroh über die Siege. Jetzt können wir das letzte Spiel gegen Münden ganz entspannt angehen“, freute sich Peter Kleinschmidt . Mit den unteren Regionen hat der Tabellendritte nach jetzt drei Siegen in Folge nämlich wirklich nichts mehr zu tun.

TSV Nesselröden : Kleinschmidt,  S. Witte, J. Witte, S. Müller, A.-L. Müller, Depre, Kurth, Stange, Rittmeier, Hunold.

Von Christian Roeben

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