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Volleyball: Team Göttingen gewinnt 3:0 gegen GfL Hannover

Regionalliga Volleyball: Team Göttingen gewinnt 3:0 gegen GfL Hannover

Nach dem 3:0 (25:21, 25:21, 25:21)-Heimsieg gegen den GfL Hannover ist der VSG ASC Göttingen die Meisterschaft der Volleyball-Regionalliga kaum noch zu nehmen. Drei Spieltage vor Saisonende hat das Team Göttingen vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Schüttorf.

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Überragend am Netz: Lennart Köhler (r.) gegen den Hannoveraner Block Berzan (l.) und Meder.

Quelle: Heller

Göttingen. Dennoch herrschte ein bisschen Wehmut, denn schon vor der Partie wurde Kapitän Stephan Teumer von Abteilungsleiter Jan Feldhusen verabschiedet und für sechs Jahre als Leistungsträger der Mannschaft geehrt. Für Teumer war es der vorerst letzte Auftritt im VSG-Dress. Der Mediziner geht für ein praktisches Jahr in die Schweiz.

Die Partie begann ausgeglichen und auf hohem Niveau. Die Kontrahenten schenkten sich nichts und boten dem Publikum mitreißende Ballwechsel. Bis zum 16:16 hielt Hannover mit, danach machte der Göttinger Block den kleinen, aber feinen Unterschied aus. Lennart Köhler und Sebastian Jepsen im Doppelblock holten die entscheidenden Punkte, Libero Bartek Mayschak und Außen Tobias Harms zeichneten sich bei spektakulären Defensivaktionen aus.

Durchgang zwei gewann das Team Göttingen genau wie den ersten Satz mit 25:21. Aber in Satz zwei konnte sich das Publikum früh zurücklehnen, nach 5:2-Blitzstart und 14:9-Führung hatte man nie das Gefühl, dass der Satz noch verloren gehen könnte. Zu souverän agierten die Spieler von Coach Matthias Polkähn.

Doch auch der 0:2-Rückstand zog den Gästen nicht den Zahn.Hannover wechselte auf der Zuspielposition, brachte Routinier Siegfried Kiehne und wendete so fast das Blatt. Wie aufgedreht präsentierte sich der GfL im dritten Satz, führte 9:3 und 17:15. Das Team Göttingen wurde von den nun noch bissiger und aggressiver agierenden Gästen überrascht, fing sich aber rechtzeitig.

"Hannover war stark, aber wir waren besser "

Und als Mittelangreifer Julian Hoffmann mit einem spektakulären Kracher zum 18:17 die erste Führung erzielte, kochte die Stimmung in der Halle. Mit den über 200 Zuschauern im Rücken brachte das Team Göttingen diese Führung nun sicher nach Hause.

„Wir waren in allen Elementen konstanter, am Netz etwas präsenter und im Block effektiver. Wie wir in Satz drei nach 3:9-Rückstand ins Spiel zurückfanden, war beeindruckend. Das Ergebnis gibt das Spiel gut wieder, Hannover war stark, aber wir waren in jedem Satz genau vier Punkte besser“, freute sich Polkähn.

Nach der Partie verabschiedete sich Zuspieler Stephan Teumer noch ausgiebig von den Zuschauern. Er musste viele Hände schütteln, und man merkte ihm an, dass ihm der Abschied nicht leicht fiel.  „Wenn es am schönsten ist, soll man bekanntlich gehen. Ich sehe meine Situation mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Saison läuft blendend, die Mannschaft ist famos.

Aber nach so vielen schönen Jahren in Göttingen ist auch mal ein Wechsel angebracht, ich freue mich auf neue Herausforderungen in der Schweiz. Und wer weiß schon, wohin es mich nach diesem Jahr verschlägt“, sagte Teumer, der nicht nur als Spieler die Göttinger Volleyballszene geprägt hat, sondern auch als Trainer der ersten VSG-Damen aktiv war.

Da der Kapitän seinen Abschied frühzeitig angekündigt hatte, hatte Polkähn genügend Zeit, für die letzten drei Spiele einen Vertreter zu benennen. Daniel Schmeling und Thomas Fleddermann aus der zweiten Mannschaft sollen in Teumers Fußstapfen treten.

Von Peter König

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