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Regional Volleyball: Tuspo Weende bleibt Regionalligist
Sportbuzzer Sportmix Regional Volleyball: Tuspo Weende bleibt Regionalligist
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00:17 13.03.2013
Ziel erreicht: Lisa Schmidt, Kristina Kruse und Annalisa Sperling (v.l.) holen die wichtigen Punkte für dem Klassenverbleib im letzten Heimspiel der Saison. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass nur der Sieger die Spielklasse aus eigener Kraft hält, entsprechend zerfahren begann die Partie. Die Nervosität war bei beiden Mannschaften greifbar, allerdings hatte der Tuspo an diesem Tag einen Trumpf im Ärmel:

Weende schlug über das ganze Match hinweg sehr stark auf. Die Gäste fanden nie ein Rezept, hatten im Spielaufbau während der gesamten Partie Probleme. Nach vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten stellte Lisa Schmidt im ersten Durchgang die Weichen auf Satzgewinn, als sie die Gastgeberinnen mit einer Angabenserie von 17:19 auf 23:19 in Front brachte.

In Satz zwei brach die Annahme der jungen Emlichheimerinnen völlig zusammen, Weende nutzte die sich bietenden Chancen und überrannte die Gäste beim 25:12 förmlich. „Den zweiten Satz haben wir zu hoch gewonnen. Dadurch entwickelte sich eine ganz eigene Dynamik: Emlichheim spielte alles oder nichts, wir wähnten uns zu früh in Sicherheit.

In den letzten Partien hatten wir oft mitten im Match einen Leistungseinbruch, gegen nun starke Emlichheimerinnen haben wir uns das dieses Mal nicht erlaubt. Für die wirklich prekäre Tabellensituation hat mein Team auf den Druck erstaunlich routiniert und abgeklärt reagiert“, freute Weendes Trainer Jan Feldhusen.

Tatsächlich bäumten sich die Gäste nach dem desaströsen zweiten Satz auf, hielten Durchgang drei lange offen und führten bis zum 23:22. Angetrieben von der lautstarken Heimkulisse konnten Feldhusens Damen aber die Big Points für sich verbuchen. Mannschaftsführerin Christine Pieper versenkte einen harten Angriff Longline zum 24:23, Emlichheim schlug den Angriff zum Matchball ins Aus.

Danach brachen die Dämme. Weende feierte den Klassenerhalt, Abteilungsleiter Bernd Grosskopf bedankte sich bei den Zuschauern für die treue Unterstützung, während bei den Gästen die Tränen flossen – Emlichheim war abgestiegen.

Bei Weende stachen Lisa Schmidt und Yvonne Tafelski in der Defensive hervor, Schmidt machte zusammen mit Diagonalspielerin Caren Bartsch auch am Netz den Unterschied aus und markierte die entscheidenden Punkte. „Meine Spielerinnen haben nach der nervenaufreibenden Saison nun ein paar Wochen frei, wir werden in Ruhe besprechen, wie es weiter geht. Die Pause ist verdient, und spätestens im April beginnt dann für die Beacherinnen die Vorbereitung für den Sand“, erklärte der erleichterte Feldhusen.

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