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Regional Volleyball: VSG Göttingen geht als ASC an den Start
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22:11 04.07.2013
„Schon mehrere Neuzugänge im Visier“: Matthias Polkähn. Quelle: Pförtner
Göttingen

Doch das Team unternahm einen neuen Versuch, übernahm vom vierten Spieltag der vergangenen Saison an die Regionalliga-Tabellenführung und gab diese bis zum Saisonende nicht mehr ab. Die Göttinger stellten das athletisch und spielerisch stärkste Team der Liga und fuhren verdient und souverän Meisterschaft und Aufstieg ein. Seit kurzem läuft nun die Vorbereitung auf die dritte Liga, und eins steht bereits fest: Der Stamm der Mannschaft bleibt zusammen.

Seit der Saison 1992/93 war die SV Groß Ellershausen ständiges Mitglied in der Regionalliga, der damals dritthöchsten Spielklasse im Deutschen Volleyball. Mehrfach scheiterte man knapp am Aufstieg in die zweite Liga. Mit Matthias Polkähn übernahm vor der Spielzeit 2008/09 ein zweitligaerfahrener Trainer das Ruder, der antrat, um die Mannschaft weiterzuentwickeln. Das ist ihm zweifellos gelungen, denn das Team zeigte in der jüngeren Vergangenheit schnelles, variables und attraktives Angriffsspiel. Trotzdem reichte es sportlich zunächst nicht zum großen Wurf.

Fitnesstraining durch Ausgleichssportarten

Bis zur vergangenen Spielzeit: „Big Points waren das 3:0 zu Hause gegen den direkten Verfolger Schüttorf und der knappe  3:2-Erfolg im Krimi gegen Braunschweig. Wir haben in dieser Saison extrem effektiv gespielt, waren in der Breite klasse aufgestellt und haben als Mannschaft hervorragend harmoniert“, erinnert sich Polkähn.

Seit dem Aufstieg sind einige Wochen vergangen, in denen Polkähn seinen Akteuren Fitnesstraining durch Ausgleichssportarten und Beachvolleyball verordnet hat. Während die meisten Spieler bleiben, haben Stephan Teumer, Richard Pohl und Johannes Schönewolf Göttingen und somit auch das Team verlassen. Teumer war Polkähns verlängerter Arm auf dem Feld.

Neuzugänge im Visier

„So ist das leider hier in Göttingen, wir werden immer diese große Fluktuation haben“, sagt Polkähn. „Aber ich habe schon mehrere Neuzugänge im Visier und bin optimistisch. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Zuspielposition, im Idealfall finden wir hier zwei ehrgeizige und gleichwertige Spieler. Dafür müssen die Kandidaten allerdings auch den Studienplatz oder die Ausbildungsstelle in Göttingen bekommen. Es spielen also leider nicht nur rein sportliche Kriterien eine Rolle.“

In der kommenden Spielzeit tritt die Mannschaft als ASC Göttingen an, um noch mehr ins Team Göttingen des ASC eingegliedert und gefördert zu werden. Denn in der kommenden Saison stehen neben altbekannten Teams wie Aligse, Vechelde und Ammerland als Gegner auch Aachen, Hörde und Münster auf dem Spielplan. „Der Zeit- und Fahrtaufwand wird noch größer werden als in der Regionalliga vor der Liga-Reform. Dafür sind die Gegner voraussichtlich noch stärker. Ich erwarte viele schwere und spannende Spiele“, sagt Polkähn. „Wir gehen mit viel Vorfreude und Euphorie in die Vorbereitung, haben aber auch den angemessenen Respekt vor der neuen Spielklasse.“ Saisonziel sei  „natürlich erst mal der Klassenerhalt“.

Von Peter König

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