Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Schneeregen

Navigation:
Große Resonanz auf Eintracht-Hilferuf

Facebook-Hit vor Oberliga-Derby Große Resonanz auf Eintracht-Hilferuf

In der zweiten Runde des NFV-Pokals kommt es – mal wieder – zum Südniedersachsen-Derby der beiden Fußball-Oberligisten SVG Göttingen und FC Eintracht Northeim. Angepfiffen werden soll das Nachbarduell am Sonnabend um 16 Uhr im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion.

Voriger Artikel
Erster EM-Härtetest in Erfurt
Nächster Artikel
Nach der WM: Trikot gegen Uniform
Quelle: Screenshot

Göttingen/Northeim. Von dort kam am Dienstag via Facebook ein Hilferuf, als der Pegel der unmittelbar an das Vereinsgelände grenzenden Rhume immer weiter anstieg und zu befürchten war, dass das Wasser die Sportanlage überfluten könne. Nach der Entwarnung am Mittwochvormittag, hatte sich wenige Stunden später die Lage noch einmal zugespitzt, als eine Flutwelle aus dem Harz erwartet worden war: „Der Scheitelpunkt ist durch. Es hat keinen Wasserdurchbruch gegeben, die 400 kurzfristig deponierten Sandsäcke waren zum Glück nur eine Vorsichtsmaßnahme, inzwischen geht der Pegel zurück“, berichtete Eintracht Pressesprecher Moritz Braukmüller am Mittwoch gegen 17 Uhr.

Teammanager Hartmut Denecke bezeichnete die Reaktionen auf den Aufruf „Sandsäcke füllen – Hilfe gesucht“ als sensationell. Er hatte eine Reichweite von etwa 57 000 Nutzern, etwa 500 Mal wurde die Bitte geteilt, viele Menschen sind gekommen. „Es sind einige Leute zum Helfen direkt zu unserer Anlage gekommen. Die haben wir mit Kaffee und Bier versorgt und sie zum nächsten Spiel eingeladen. Beim Northeimer Bauhof waren etwa 50, die beim Befüllen der Sandsäcke helfen wollten“, sagte Braukmüller.

Übliche Verdächtige erreichen

Eigentliche habe man mit dem Facebook-Post nur „die üblichen Verdächtigen“ erreichen wollen, die immer zum Helfen bereit sind. „Diese Resonanz war außergewöhnlich“, sagte Braukmüller. Das Gelände des FC Eintracht war von zwei Seiten bedroht: Der Abfluss eines Regenwasser-Auffangbeckens hinter dem Areal war durch einen entwurzelten Baum verstopft. Außerdem drohte die Rhume über das Ufer zu treten. „Wir haben Glück gehabt“, sagte Braukmüller.   

Auch der Liga-Konkurrent aus Göttingen hatte den Facebook-Post geteilt: „Nicht, dass wir nachher ein Wasserball-Derby austragen“, hieß es in dem Kommentar. Während einige User aus der Ferne kommentierten „Bin nicht in Northeim. Seid tapfer, viel Erfolg“ oder von der Ostsee ein „Drücke Daumen“ schickten, fragten andere ganz pragmatisch, ob sie zum Helfer-Einsatz eine eigene Schaufel mitbringen sollten. „Nein es gibt eine Sandsackbefüllmaschine“, konnten die Eintrachtler die Anfrage unmittelbar beantworten. „Wenn ihr schon mal ein Derby im Sandsackverlegen wollt, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, SVG Göttingen“, postete die Eintracht in Richtung Sandweg.

Die Pokal-Partie am Sonnabend sei nicht gefährdet, sagte Denecke am Mittwoch. „Das Wetter soll sich ja ein bisschen beruhigen. Vielleicht ist der Platz ein wenig weicher als sonst um diese Zeit, aber wir gehen davon aus, dass das Spiel gegen die SVG stattfinden wird.“ Die Northeimer mussten am Mittwoch auf ein Testspiel in Goslar verzichten, dort war Katastrophenalarm ausgelöst worden.

Die SVG wird zu dem Spiel am Sonnabend einen Fanbus einsetzen, der um 14.30 Uhr vom Parkplatz Jahnstadion in Richtung Northeim aufbricht. Die Fahrtkosten betragen fünf Euro pro Person. Anmeldungen nimmt Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel (0172/285 48 05) entgegen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
13.12.2017 - 19:22 Uhr

In der Wintersaison ist es das erste große Hallenfußball-Spektakel in der Region und erfährt deshalb regelmäßig große Resonanz. In diesem Jahr wird das Günther-Brosenne-Turnier des TSV Adelebsen zum 28. Mal ausgetragen. Vom 14. bis 17. Dezember kämpfen 16 Teams um den begehrten Wanderpokal.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen