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WNBL: Team Göttingen erzwingt drittes Playoff-Duell

Halbfinal-Traum WNBL: Team Göttingen erzwingt drittes Playoff-Duell

Die Erleichterung nach dem Ertönen der Schlusssirene war deutlich zu vernehmen. Sowohl die Spielerinnen als auch die Trainer der U-17-Mädchen des Teams Göttingen mussten erst einmal kräftig durchatmen, bevor die Freude zum Vorschein kam.

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Findet oft die freie Mitspielerin: Britta Daub überzeugt gegen Osnabrück und steuert acht Punkte zum 61:58-Triumph bei.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Dem vorausgegangen waren 40 Minuten harter Arbeit, um den Traum vom Halbfinaleinzug in der weiblichen Nachwuchsbasketball-Bundesliga (WNBL) am Leben zu erhalten. Nach dem 61:58 (25:25)-Sieg gegen die OSC Junior Panthers Osnabrück in heimischer Halle kommt es am Sonntag in Osnabrück zum dritten und entscheidenden Spiel in der Playoff-Viertelfinal-Serie.

„Es war eine saugeile Teamleistung“, resümierte im Anschluss Göttingens Headcoach Finn Höncher. Das Team Göttingen hatte die Hinspiel-Niederlage gut weggesteckt und begann äußerst couragiert. Eine konzentrierte Leistung in der Verteidigung sowie ein bewegliches und mutig zum Korb ziehendes Angriffsspiel sorgten für zunächst klare Verhältnisse im ersten Viertel.

So zogen die Göttingerinnen zwischenzeitlich auf neun Punkte davon. In den zweiten zehn Minuten änderte sich jedoch die Szenerie. Das Team aus Osnabrück brachte mit einer früh attackierenden Verteidigung das Göttinger Aufbauspiel aus dem Rhythmus und fand in der Offensive zunehmend besser ins Spiel.

„In diesem Abschnitt haben wir damit aufgehört zu spielen , was wir können“, kritisierte Höncher. Osnabrück kam immer näher heran, und beim 25:25 ging es in die Halbzeit.

Die Göttingerinnen fanden nach der Pause wieder zurück in die Spur. Besonders Maj vom Hofe und Nele Aha bewiesen in dieser Phase ihre Treffsicherheit. Dennoch gelang es den Gastgeberinnen nicht, sich abzusetzen. Die Osnabrückerinnen boten eine kämpferische Leistung und verstanden es, ihre Größenvorteile unter dem Korb auszuspielen.

Die Entscheidung fiel erst  in der letzten Minute. Lena Wenke und Spielführerin Aha behielten die Nerven an der Freiwurflinie und sicherten den 61:58-Endstand. „Der Sieg hätte deutlicher, aber auch genauso gut zu Gunsten von Osnabrück ausfallen können“, sagte Höncher. Spannung für das entscheidende Duell ist offensichtlich reichlich vorhanden. Höncher betonte: „Wir haben Bock, das Halbfinale zu erreichen.“

Punkte Göttingen: Aha (20), Daub (8), vom Hofe (12), Dobroniak (8), Wenke (13).

Von Marc Strotmann

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