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Weende verliert 2:3 gegen Bremen

Frauenvolleyball 3. Liga Weende verliert 2:3 gegen Bremen

Mit 2:3 (22:25, 25:23, 7:25, 25:19, 10:15) haben die Volleyballerinnen des Tuspo Weende ihr Heimspiel gegen den TV Eiche Horn Bremen verloren. Das Spiel des Vierten beim Sechsten der 3. Liga war geprägt durch Aufschlag und Annahme, vor allem das Service war das entscheidende Spielelement.

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Claudia Steiner vom Tuspo Weende (blau) in Aktion. Kathinka Kappler (links) und Hanna Frackmann vom TV Eiche Horn stellen den Block.

Quelle: Helge Schneemann

Göttingen. Die Sätze eins und zwei verliefen ausgeglichen, für ein Highlight sorgte in Durchgang zwei die langjährige Weenderin Kathinka Kappler (ehemals Rinke), die seit zwei Jahren für Bremen spielt, mit einem Schnellangriff über Kopf zum 20:16 für die Gäste. Doch Weende drehte diesen Satz, über 20:20 und 23:21 holte sich der Tuspo den 1:1 Satzausgleich durch ein 25:23.

Die nun folgende zehnminütige Pause war Gift für das Spiel der Weenderinnen. In Durchgang drei fand der Tuspo nicht statt und wurde mit 7:25 vom Feld gefegt.

„Satz drei war ein Rückfall zurück zu unserer Leistung im letzten Auswärtsspiel gegen Wietmarschen, das war zum Vergessen“, ärgerte sich Weendes Trainer Manuel Holst. Um so beeindruckender, wie sein Team nach diesem desaströsen Durchgang in Satz vier zurückkam und sich über 6:9, 13:13 und 21:18 den 25:19-Satzerfolg und zugleich den Ausgleich zum 2:2 erkämpfte. Im Angriff ging Weendes Außenangreiferin Claudia Haas voran, sie bereitete dem Gästeblock Kopfzerbrechen mit ihren knallharten Angriffsschlägen.

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Frauenvolleyball 3. Liga: Weende verliert 2:3 gegen Bremen

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Dass es dann im Tie- Break nicht ganz zum Heimsieg reichte, lag einmal mehr an den Elementen Aufschlag und Annahme, die bei Bremen an diesem Tag sicherer funktionierten.

„Bremen hatte heute sechs gute Aufschlägerinnen auf dem Feld, bei uns kam phasenweise etwas weniger Druck bei höherer Fehlerquote. Mit der Angriffsleistung der Mannschaft können wir sehr zufrieden sein. Sobald der Spielaufbau funktioniert hat waren wir in der Offensive sehr druckvoll und variabel unterwegs“, analysierte Weendes Trainer Manuel Holst nach der Partie. „Mit diesem einen Punkt nach der 2:3 Niederlage können wir leben, man muss sich nur ansehen, gegen wen Bremen in den letzten Wochen deutlich gewonnen hat. Da waren mit Aasee und Cloppenburg starke Gegner dabei, Bremen hat gerade einen Lauf.“

Weende kann nach dem Spiel stolz auf seine intakte Moral sein: Nach dem katastrophalen dritten Satz zeigte der Tuspo nicht für möglich gehaltene Comeback-Qualitäten. Den Tie- Break verdienten sich die Gastgeberinnen durch viel harte Defensivarbeit und eine Energieleistung. Von dieser Leistung der Weenderinnen war auch die ehemalige Tuspo- Spielerin Kathinka Kappler angetan: „Respekt vor dem Abwehrverhalten beim Tuspo, auch bei richtig guten Angriffen von uns hatten sie oft noch eine Hand am Ball, es war schwer, überhaupt mal einen Schlag direkt im Feld unterzubringen“, lobte Kappler das engagierte Abwehrverhalten ihres ehemaligen Teams.

Die kommenden Aufgaben werden für den Tuspo nicht einfacher: Mit Ostbevern und Aligse stehen in den nächsten beiden Wochen zwei weitere Topteams als Gegner auf dem Spielplan.

Von Peter König

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