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Weendern fehlt Libero

Volleyball-Herren Weendern fehlt Libero

Weendes Volleyballer hatten einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. Doch seit einigen Wochen sind sowohl in der Verbandsliga als auch in der Landesliga die Auftritte des Tuspo eher holprig, das Fehlen der kranken Spieler macht sich bei beiden Teams bemerkbar.

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Aufholjagd: Weende II siegt auswärts.

Quelle: CR

Göttingen. Auch am letzten Spieltag des Jahres setzte sich die Niederlagenserie fort. In der Verbandsliga verlor Weende I 1:3 in Hildesheim. Weende II gewann bei der VSG Hannover IV dagegen knapp 3:2. Das Oberliga-Spiel der VSG ASC Göttingen II in Nienburg wurde vom Gastgeber kurzfristig auf den 17. Februar verlegt.

Verbandsliga: MTV 48 Hildesheim – Tuspo Weende 3:1 (17:25, 25:13, 25:20, 25:15). Die Partie beim ungeschlagenen Tabellenführer begann für die Weender verheißungsvoll, Tuspo legte einen Blitzstart hin und holte sich ungefährdet den ersten Satz. Danach brach bei der Mannschaft von Trainerin Daniela Wiemers die Annahme zusammen, ohne den kranken Libero Arne Fricke stagnierte der Spielaufbau merklich. „Wenn man gegen Hildesheim keinen Druck macht, wird man abgeschossen. Schade, denn im ersten Satz haben wir gesehen, was möglich ist, wenn bei uns alle Elemente funktionieren“, sagte Weendes Mannschaftsführer Patryk Pochopien. Er fordert, sich nach der Winterpause zusammenzusetzen und das Saisonziel neu zu formulieren. Weende liegt zwar auf einem guten dritten Rang, der Rückstand zu den Aufstiegsplätzen beträgt allerdings schon sechs Punkte.

Landesliga: VSG Hannover IV – Tuspo Weende II 2:3 (25:22, 25:19, 17:25, 20:25, 14:16). Weendes Coach Manfred Staar hatte vor Spielbeginn mehrere Hiobsbotschaften zu verkraften. Mittelblocker Helge Schlüter und Diagonal Timo Staar sagten kurzfristig ab, so dass die Stammformation des Tuspo auseinandergerissen war. Weende brauchte daher zwei Sätze, um sich in Hannover zu finden, startete nach einem 0:2-Satzrückstand eine furiose Aufholjagd. „Wir haben auch vorher schon gut mitgehalten. Aber erst nach einigen taktischen Umstellungen wurden wir über Außen durchschlagskräftiger. Im Tiebreak mussten wir einen Matchball von Hannover abwehren, ehe wir den knappen Sieg einfahren konnten“, berichtete Außenangreifer Gunnar Lüdeke. Weende geht mit komfortablen 10:6 Punkten als Vierter in die Winterpause.

pk

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