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Regional Weiter Satz: Göttinger Dreispringerin Neele Eckhardt im Finale
Sportbuzzer Sportmix Regional Weiter Satz: Göttinger Dreispringerin Neele Eckhardt im Finale
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17:23 08.08.2018
Neele Eckhardt aus Göttingen qualifizierte sich gleich im ersten Versuch für das Dreisprung-Finale der Leichtathletik-Europameisterschaften am Freitagabend. Quelle: dpa
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Göttingen/Berlin

Im Glutofen des Berliner Olympiastadions erreichte die Athletin der LG Göttingen ihr Minimalziel. Gleich als zweite Springerin in der Gruppe A des 29er-Feldes ausgelost, setzte Eckhardt 14,33 Meter in den Sand: 14 Zentimeter weiter als ihre Jahresbestleistung und nur zwei Zentimeter unter ihrem Hausrekord aus dem vergangenen Jahr. In der Grube ballte sie die Hand zur Faust, machte einen glücklichen Luftsprung und ließ sich kurz feiern, bevor es zum Stadioninterview ging. Ein perfekter EM-Start.

Als Qualifikationsweite waren 14,05 Meter verlangt. Damit war die Sportsoldatin die erste, die ihre Sachen packen und die heiße Arena verlassen konnte: „Wir hatten an der Anlage keine Schattenplätze, aber irgendwie bin ich mit der Hitze ganz gut klargekommen“, sagte die 26-Jährige, die jüngst bereits Deutsche Meisterin geworden war. „Außerdem war die Stimmung im Stadion schon sehr gut.“

Diese Einschätzung dürfte auch für elf andere Dreispringerinnen gelten, die ebenfalls weiter als 14,05 Meter sprangen. Die Qualifikation im Dreisprung der Frauen war damit der bis dahin mit Abstand hochklassigste technische Wettbewerb. Die Griechin Paraskeví Papahrístou erzielte mit 14,49 Metern die beste Weite. Dann folgte die Israelin Hanna Minenko mit 14,41 Metern, dahinter bereits Eckhardt als Dritte. Kristin Gierisch als zweitbeste deutsche Athletin sprang 14,31 Meter.

Sowohl Athletin als auch Trainer Frank Reinhardt erkannten trotz des fulminanten Sprungs noch technische Schwächen. Außerdem blies der Wind leicht von vorne und am Brett blieben knapp neun Zentimeter liegen. „Die Karten im Finale werden neu gemischt, aber ich habe noch mehr drauf“, schätzt die Athletin ihre Chancen für das Finale am Freitagabend ein.

Bis dahin ist vor allem Ruhe angesagt. „Vielleicht machen wir morgen noch ein paar Lockerungseinheiten, mehr auf jeden Fall nicht“, sagte die 26-Jährige. Im Finale am Freitag ab 20.07 Uhr (live in der ARD) ist alles möglich. Nächstes Etappenziel jedenfalls ist das Erreichen des Wettkampfes der besten acht Springerinnen.

Von Gerd Brunken und Manuel Becker

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