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Wichtiger als Geburtstag: Ehrung statt Torte

Kreissportbund Wichtiger als Geburtstag: Ehrung statt Torte

Im Rampenlicht haben am Sonntag die gestanden, die sonst oft nur hinter den Kulissen arbeiten. Bei der Ehrenamtsgala „Stille Stars des Sports“ hat der Kreissportbund Vorstandsmitglieder, Übungsleiter, Helfer und ambitionierte Jugendliche ausgezeichnet. Sie sind aus ihren Vereinen kaum wegzudenken.

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Stille Stars von Morgen: Laudator Arne Labitzke.

Quelle: Pförtner

Weende. Im Vereinsleben erhalten sie nur selten Lob: Ehrenamtliche ernten eher Kritik, müssen funktionieren und arbeiten oft im Hintergrund. Alle zwei Jahre bietet der Kreissportbund (KSB) Vorstandsmitgliedern, Trainern und Helfern mit der Ehrenamtsgala „Stille Stars des Sports“ die große Bühne als ein Dankeschön für geleistete Arbeit.

Wie wichtig den von ihren Vereinen Nominierten diese Gala ist, zeigte Rudi Tille vom TSV Uschlag am gestrigen Sonntag . Der stellvertretende Vorsitzende verzichtete auf Torte und Feier und verbrachte seinen Geburtstag mit mehr als 200 weiteren „Stillen Stars“ und deren Angehörigen in der voll besetzten Aula der Weender Waldorfschule.

In seiner Begrüßungsrede schlug KSB-Vorstandssprecher Willi Ballhausen vor, eine fünfte Kategorie einzuführen: die „Stillen Stars der Stolle“. Das Freizeitgelände oberhalb Dahlenrodes stand in diesem Jahr immer wieder im Blickpunkt. Auch der Tag der Niedersachsen in Duderstadt war immer wieder Thema. Moderator Andreas Lindemeier bedankte sich noch einmal für die professionelle Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer.

Die Laudatoren der vier Kategorien hatten verschiedene Schwerpunkte in ihren kurzen Reden. Arne Labitzke, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen, sprach von sozialer Kompetenz und versprach den Stars von Morgen in der Facebook-Sprache: „Ich werde euch liken.“ André Schüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Göttingen, zeichnete ein Szenario, wie es sich ohne die Stars für alle Fälle, die vielen Freiwilligen hinter den Kulissen ohne offizielles Amt, abspielen würde. „Sie ermöglichen Vereinsleben.“ Selbsterfahrung und Selbstbestätigung gingen damit für die Beteiligten einher.

Das Fachwissen der Trainer und Übungsleiter lobte Lena Klose, Koordinatorin Bundesfreiwilligendienst im Sport, in ihrer Laudatio für die Stars der Sportpraxis. Sie machte ein einfaches Rechenbeispiel und verdeutlichte, dass die auf der Bühne stehenden Geehrten wöchentlich – vorsichtig geschätzt – regelmäßig etwa 600 Sportler aller Altersgruppen bewegen. Landrat Bernhard Reuter (SPD) ging bei seiner Rede für die Stars der Vereinsführung darauf ein, dass Vorstandsmitglieder sich immer höheren Anforderungen stellen müssten. „Ich appelliere an die Arbeitgeber, bei Einstellungen auch auf ehrenamtliches Engagement zu schauen. Die Leute die einen Verein führen, können auch eine Abteilung leiten.“

So vielfältig die Lobesworte für die Mitglieder aller Altersstufen aus den Vereinen des Landkreises waren, so vielfältig war auch das Programm. Die „Drummers de la Noche“ (GW Hagenberg und MTV Moringen) hatten den Nachmittag mit Fit-Drums eröffnet. Trendiges wie Parkour (Jugendclub ASC 46), Zumba (Showgruppe des KSB mit Daniela Proto), Rope Skipping (Jumping Turtles des TV Roringen) und Hip Hop (SC Volpriehausen) sorgten immer wieder für Abwechselung.

Zwei besondere Programmpunkte hatten sich die KSB-Organisatoren jeweils für den Schluss jedes Veranstaltungsteils ausgedacht. Das international erfolgreiche Rollstuhltanz-Paar, Andrea Borrmann und Erik Machens aus Osnabrück, tanzte zur Musik von „Dirty Dancing“ und die KAZ-Akrobaten zeigten eine ruhige, aber spektakuläre Show mit Bambusstäben.

Die ASC-Sportler zeigen eine spektakuläre Parkour-Show.

Das Rollstuhltanzpaar Andrea Borrmann und Erik Machens.

Das Rollstuhltanzpaar Andrea Borrmann und Erik Machens.

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