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Wirbel um Verlegung

Frauen-Oberliga Wirbel um Verlegung

Wendelin Biermann ist stinksauer. „Mit uns hat keiner über die Verlegung gesprochen“, ärgert sich der Trainer der Oberliga-Fußballerinnen des TSV Renshausen über den neuen Termin und Austragungsort für das Kreisderby gegen Sparta Göttingen. Die Partie sollte am morgigen Sonntag ursprünglich in Renshausen stattfinden, wurde nun aber von der Staffelleiterin auf den Kunstrasenplatz am Göttinger Greitweg verlegt. Außerdem wurde die Anstoßzeit von 11 auf 14 Uhr verschoben.

„Es hat keine Absprache mit dem TSV gegeben“, stellt Biermann ausdrücklich fest. Den Spartanern könne man keinen Vorwurf machen, erklärte der Coach, wohl aber der Staffelleiterin, die die Spielverlegung auf völlig unübliche Art und Weise vorgenommen habe. Es sei auch völlig überflüssig, die Partie unbedingt noch dieses Jahr auszutragen, meint er: „Erstens haben wir nur eine Zwölferstaffel, und zweitens könnten wir das Derby einfach an einem Mittwochabend nachholen.“

Keine komplette Elf

Am morgigen Sonntag dagegen könnte es passieren, dass Biermann keine elf Spielerinnen zur Verfügung stehen. Den 11-Uhr-Termin hätten sich seine Damen freigehalten, berichtet der Trainer, nachmittags seien etliche Fußballerinnen verhindert – so wie er selbst aus dienstlichen Gründen wahrscheinlich nicht dabei sein könne.
„Wir versuchen natürlich eine Mannschaft aufzubieten“, versichert Biermann. Nach Stand der Dinge müssten sechs Spielerinnen ohne Oberliga-Erfahrung auflaufen, so dass eine klare Niederlage beim Titelanwärter programmiert sei: „Wir gehen nicht davon aus, in Göttingen gewinnen zu können – der normale Unterschied beträgt schon fünf bis zehn Tore.“

mbo

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