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Regional Zackenfels schießt Sparta zum Erfolg gegen Hainberg
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22:31 29.11.2009
Leitete erst den Siegtreffer ein und flog dann vom Platz: Spartas René Weska, hier in einer Szene aus dem Hinspiel. Quelle: CR
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„Sparta war der erwartet schwere Gegner. Aber eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel“, sagte Hainbergs Trainer Oliver Gräbel im Anschluss an den Schlusspfiff. Sparta-Coach Heiko Bause pflichtete ihm bei: „Auch ich hatte mich schon mit einem torlosen Unentschieden abgefunden.“
Unerwartet, aber nicht unverdient war den Rot-Weißen fünf Minuten vor dem Abpfiff der entscheidende Treffer gelungen: René Weska schnappt sich blitzschnell den Ball, übersprintet einen Gegenspieler und setzt Benjamin Zackenfels perfekt in Szene. Dieser nimmt den Ball mit der Brust an, schlängelt sich vorbei an zwei Abwehrspielern, bevor er das Leder aus neun Metern über SCH-Torwart Philip Deggim hebt.

Schwere Bedingungen

Derbystimmung, Windböen und harte Zweikämpfe brachten auf dem Kunstrasenplatz am Greitweg von Beginn an Schwung in die Partie. Auf die erste Torchance mussten die rund 120 Zuschauer jedoch lange warten: Erst nach 23 Minuten gelang es Sparta, durch drei präzise Pässe die SC-Abwehrkette zu knacken. Doch Weska zögerte zu lange. Die Partie wurde zunehmend zerfahrener, ruppige Fouls folgten. Sparta drückte, doch Hainbergs Abwehr stand sicher. Erst nachdem Schlussmann Deggim einen Schuss von Matezki pariert hatte, kam auch Hainberg wieder zu Offensivaktionen.

Chancen sind Mangelware

Ohne personelle Veränderung begann die zweite Hälfte, die der ersten sehr ähnelte: Nach wie vor waren Chancen Mangelware. Die größte Möglichkeit für die Gäste brachte die 66. Minute: Nach einem Hainberger Freistoß kam Spartas Keeper gerade noch vor dem einschussbereiten Julian Thode an den Ball.

Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte schließlich Weska durch die starke Vorarbeit zum Siegtreffer seine vergebene Chance aus der ersten Hälfte vergessen. Selbst die gelb-rote Karte, die er sich noch einfing, konnte die Freude bei Spartas Trainergespann Bause/Muratovic kaum trüben.
„Nach acht Siegen musste irgendwann die Niederlage folgen. Sie wirft uns aber keinesfalls zurück“, kommentierte SC-Trainer Gräbel. Für Spartas souverän agierenden Libero Lenhard Preis war es voraussichtlich das letzte Spiel im Dress der Rot-Weißen. Der 20-Jährige wird studienbedingt vermutlich zu einem Kölner Verein wechseln. Preis sprach von „einer Begegnung auf mäßigem Niveau, in der Sparta jedoch den unbedingten Siegeswillen gezeigt hat“.

Sparta: Feddern – Preis, Sen, Pochopien, Häusler – Buermann, Bendroth (50. Nasreddine), Jasarov (75. Muratovic), Matezki – Weska, Zackenfels (86. S. Huck). – SC: Deggim – Kapelle, Förster, Thode, Dannenberg – Maas, von Manteuffel, Schweiger (69. Zielhardt), Schiller – Junakow, Rust. – Tor: 1:0 Zackenfels (85.) Bes. Vorkommn.: Gelb-Rot für Weska (90.+1) weg. Spielverzögerung.

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