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Regional Zeit für eine Revanche
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20:01 29.09.2016
Wird für Fairplay ausgezeichnet: der SVGer Florian Mackes (rechts), der gegen Uphusen überragend gespielt hat. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

„Es war der Anfang vom Ende unserer Regionalliga-Träume“, sagt Thorsten Tunkel, Abteilungsleiter der SVG, im Rückblick. Die Geschichte, die sich Mitte März zutrug, hatte schon unglücklich begonnen: Wegen der Entscheidung der Vereinsführung, auf dem witterungsbedingt tiefen A-Platz und nicht auf dem neuen Kunstrasenplatz zu spielen, hatte es seitens der sportlichen Führung einigen Unmut gegeben. Denn zwei Wochen zuvor hatten sich die Schwarz-Weißen auf dem Kunstrasenfeld gegen Wunstorf in Galaform präsentiert. Dass die SVG schließlich gegen Spelle mit 1:3 verlor, lag aber auch daran, dass sie schlichtweg schlecht spielte.

Auf der anderen Seite ist der SC Spelle-Venhaus nicht irgendein Team, sondern eine der besten Mannschaften der Oberliga, findet Tunkel. „Sie haben viele gute Offensivspieler, sind nicht ausrechenbar“, sagt er.

Der SC, beheimatet im Emsland, verfüge über ein „verdammt gutes Trainings- und Spielgelände“ mit Kunstrasenplatz, Tribüne und Pipapo. „Sie haben ein gutes Einzugsgebiet, holen junge Spieler und entwickeln sie weiter“, unterstreicht Tunkel. „Ich kann eine ganze Menge Löbliches sagen. Das ist schon Qualität.“

Allerdings dürfte die Spielanlage des SC der Elf vom Sandweg ganz gut liegen. „Es ist eine Mannschaft, die uns ganz lieb ist. Sie setzt nicht auf Konter, sondern macht selbst das Spiel“, sagt der SVG-Abteilungsleiter. Zudem habe sich die personelle Situation ein wenig entspannt - Freyberg, Vicuna und Zekas sind wieder einsatzbereit.

Andererseits fallen Burkhardt, Schiller, voraussichtlich Brandt, auf jeden Fall aber auch Kusch aus, der sich kurz vor seinem Treffer zum 2:0 gegen Uphusen eine Zerrung zugezogen hat und wahrscheinlich drei Wochen fehlt. „Das ist ärgerlich, weil er gerade einen Lauf hatte“, verdeutlicht Tunkel.

Für die Schwarz-Weißen wird es am Sonnabend also auch darum gehen, sich für das bittere 1:3 im März, für den Anfang vom Ende der schwarz-weißen Regionalliga-Träume, zu revanchieren. In der Endabrechnung am Saisonende landete der SC Spelle-Venhaus sogar noch einen Platz vor der SVG, die als Sechster ins Ziel kam. Aktuell ist der SC Sechster und die SVG Achter - Zeit also für die Schwarz-Weißen, den Spieß umzudrehen.

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