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Regional Zwei neue Rekorde bei der Tour d´Energie
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17:56 23.04.2018
Etliche positive Rückmeldungen: Das Feld auf der 100-Kilometerstrecke bei der Vorbeifahrt an Jühnde. Quelle: Peter Heller
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Göttingen

Veranstalter erhalten viele positive Rückmeldungen

„Man muss auch mal Glück haben“, resümierte Jonas Stechmann vom Veranstalter Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). Der TdE-Projektleiter nahm damit einerseits Bezug auf die Vorjahre, in denen es deutlich kälter gewesen war, andererseits auf die Gewitter am Sonntagabend. Die GoeSF habe etliche positive Rückmeldungen erhalten. „Das motiviert und beflügelt uns natürlich“, so Stechmann.

Widera fährt in Rekordzeit zum Gaußturm

5:30 Minuten: In dieser Fabelzeit meisterte der Göttinger Daniel Widera die knackigste Steigung des Renntages. Er war am Hohen Hagen nicht nur Tagesschnellster der Mc.Clean-Bergwertung, sondern pulverisierte auf der 2,3 Kilometer langen Strecke geradezu den vorherigen Rekord.

„Es hat gebrannt in den Beinen und ich habe ordentlich gelitten. Drei Fahrer wollten die Wertung gewinnen und keiner so richtig zurückstecken“, verdeutlichte Widera, der die TdE-Sonderwertung schon in den Vorjahren immer wieder für sich entscheiden konnte.

Im Training fährt der 29-Jährige den Anstieg nur selten. „Ich mag den Berg wegen seiner ständig wechselnden Steigungen eigentlich überhaupt nicht. Man findet ganz schwer einen guten Tritt, muss häufig schalten“, so Widera, der im Schlussspurt der Langstrecke Sechster wurde.

Mit der aktuellen Rekordzeit hinauf zum Gaußturm sei das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: „Mit besseren Windverhältnissen sind bestimmt noch mal zehn Sekunden drin“, sagt der Bergfahrer. Er merke, „dass man mittlerweile fast jedes Jahr noch schneller fahren muss, um die Bergwertung zu gewinnen oder zumindest unter den ersten drei Fahrern zu sein.“ Das Niveau der Teilnehmer nehme stetig zu.

„Glückwunsch zu dieser Strecke“

Der älteste Teilnehmer der diesjährigen TdE, Henning Müller, berichtet von einem besonderen Erlebnis: „Ich stand beim Rennen in Hamburg am Start“, erzählt der 79-Jährige, und dort habe jemand den Schriftzug „Göttingen“ auf Müllers Trikot entdeckt. „Er hat mir dann gratuliert zu der tollen Strecke, die wir bei der Tour d´Energie haben.“ Gerade die Mischung aus Flachstücken und Anstiegen sorge auf den beiden Schleifen für einen besonderen Reiz.

Hin und wieder machen Gerüchte die Runde, dass es eine Streckenänderung geben könnte. Die Veranstalter wollten zu diesen Spekulationen keine Stellung beziehen. Henning Müller spricht sicher im Namen vieler Pedaleure, indem er betont: „Auch wenn sie unheimlich hart ist: Die Strecke soll unbedingt so bleiben.“

Prolog-Zeitfahren

Bereits am Vortag der TdE hatte Kai-Henrik Günther Grund zum Jubeln gehabt: Er entschied den Sehenswert-Oelle-Prolog mit seiner Fahrzeit von 6:17 Minuten souverän für sich. Knapp 100 Radsportler hatten das Zeitfahren über 4,6 Kilometer von Rosdorf nach Settmarshausen erfolgreich bewältigt und damit das regionale Radsportwochenende eingeleitet.

„2017 habe ich mich in Winter-Kleidung warmgefahren – dieses Jahr waren die Bedingungen viel angenehmer“, verdeutlichte Günther. In der Frauenklasse durfte sich die Zweitschnellste Janine Wienke (7:36 Minuten) das Prolog-Siegertrikot überstreifen. Auch der frühere Ironman-Triathlon-Amateurweltmeister Clemens Coenen stellte sich dem Kampf gegen die Uhr und wurde Gesamtvierter.

Frieder Uflacker von der Agentur personal sports, die den Prolog zum 14. Mal in Kooperation mit dem Tuspo Weende ausgerichtet hat, war vor allem vom Aufschwung der Schulwertung begeistert. Diese gewann die Arnoldi-Schule Göttingen.

Von Timo Holloway

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