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Plesse-Hardenberg gewinnt auswärts gegen MTV Ashausen/Gehrden

Erster HSG-Sieg im Jahr 2014 Plesse-Hardenberg gewinnt auswärts gegen MTV Ashausen/Gehrden

20 gute Minuten reichten der HSG Plesse-Hardenberg zum ersten Oberliga-Sieg im Jahr 2014, die Damen setzten sich in Ashausen/Gehrden durch. Der MTV Geismar spielte 50 Minuten lang gut, stand am Ende aber mit leeren Händen da.

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Erfolgreichste Plesse-Werferin  beim Auswärtssieg: Anja Becker.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Das Kemke-Team verlor in Zweidorf/Bortfeld und verpasste so den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

MTV Ashausen/Gehrden – HSG Plesse-Hardenberg 21:23 (10:7). Ein Spiel dauert zwar 60 Minuten. Um es zu gewinnen, reichen manchmal auch wenigere. Die HSG brauchte für ihren dritten Auswärtserfolg gerade einmal 20 Minuten guten Handball. Nach einem schönen Spiel sah es lange nicht aus, auch nicht nach einem Erfolg für die Gäste. Die Partie verlief schleppend, ohne große Leidenschaft.

„Das war kein Energie-Handball, das war nicht schön anzusehen“, kommentierte Artur Mikolajczyk die erste Hälfte. Seine Mannschaft ließ sich von der Spielweise des MTV anstecken, nahm kein Tempo auf. „Trotzdem waren wir clever, haben uns Chancen erspielt, sie aber nicht genutzt“, erklärt der Trainer den Pausenrückstand.

Die HSG hatte ihr Spiel noch nicht gefunden, suchte, nach dem Ausfall von Maike Lapschies, auch nach einer Führungsspielerin. Eine Umstellung in der Abwehr, Mikolajczyk ließ schon zum Ende der ersten Hälfte und auch die gesamte zweite Hälfte im offensiveren 5:1-System decken, brachte dann Anja Becker in den Fokus.

Die 29-Jährige störte das Aufbauspiel der Gastgeber erfolgreich und eroberte mit insgesamt neun Toren die Spitzenposition der Torjägerliste. „Anja hat ein starkes Spiel gemacht“, lobte der Trainer. „Aber auch Julia Herale war auf der Mitte sehr präsent.“ Das Spiel der HSG wurde immer besser, der Rückstand aufgeholt und in einen Vorsprung umgewandelt.

„Die letzten 20 Minuten war es dann richtig guter Handball. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, freute sich Mikolajczyk über die nicht unbedingt eingeplanten Punkte.

Tore HSG : Becker (9), Rettberg (4), Henne (3), Strahlke (2), Herale (2), Salam (1), Grünewald (1), Reimann (1).

SG Zweidorf/Bortfeld – MTV Geismar 25:23 (11:13). Es waren zehn schwache Minuten, die den MTV am Ende den ersten Auswärtssieg der Saison kosteten. „Im Normalfall musst du das Spiel nach Hause bringen“, so Dominik Kemke. „Wir haben echt gut gespielt, waren lange dominant.“

Schon die Startphase ging an Gäste (4:2), angeführt von Karen Gebhardt baute der Aufsteiger seinen Vorsprung Stück für Stück aus (9:4). Die Defensive stand gut, der Ball lief rund durch die MTV-Reihen, bis zum 13:7. „Wir mussten wechseln und konnten danach die Aufgaben nicht eins zu eins umsetzen“, erklärte Kemke die Schlussphase der ersten Hälfte, in der Zweidorf/Bortfeld binnen kurzer Zeit vier Treffer erzielte und nur mit zwei Toren Rückstand in die Pause ging.

Die Pause reichte zur Erholung nicht aus, beim 15:15 hatte der Gastgeber den Ausgleich geschafft, die Partie war wieder völlig offen.

Wieder war es Gebhardt, die mit ihren Aktionen ihre Mannschaft mitriss. Der MTV ging erneut in Führung (20:18), war wieder die bessere Mannschaft (21:19). Dann schied Gebhardt mit einer Handverletzung aus. „Davon haben wir uns nicht erholt“, sah Kemke darin den Knackpunkt. „Wir haben uns nicht mehr auf das Wesentliche konzentriert.“

Zweidorf/Bortfeld nutzte das zum Ausgleich (21:21) und zur vorentscheidenden 25:21-Führung. „Wir kassieren in den letzten Minuten beider Halbzeiten insgesamt acht Tore“, schimpfte der Trainer über „dumme Fehler“. Das kostete den Sieg, der im Kampf gegen den Abstieg sehr viel wert gewesen wäre, da die Konkurrenz aus Großenheidorn und Altwarmbüchen ebenfalls verlor.

Tore MTV : Ziegler (4), Prüter (4), Jacobi (4), Plotzki (4/4), Gebhardt (2), Gloth (2), Neubacher (1), von Roden (1), Wienecke (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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