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Flut an Bestmarken

„Vollkommen normal“ Flut an Bestmarken

„A new world record!“, hallt es fast im Zehn-Minuten-Takt aus den gigantischen Lautsprechern im Olympiastadion, und auch in den anderen Sportarenen purzeln munter die Rekorde. Dass es bei den Paralympischen Spielen in London eine Flut an Bestmarken gibt ist eine maßlose Untertreibung.

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London. Am gestrigen Sonntagnachmittag wurde die Marke von 100 neuen Weltrekorden übertroffen.

Paralympische, kontinentale oder nationale Bestzeiten und -weiten gibt es schier Unzählige. Was die meisten Beobachter erstaunen dürfte, verblüfft Karl Quade nicht. Der Chef de Mission des deutschen Paralympic-Teams meint, dass das doch „vollkommen normal“ sei. Die Athleten stärken Quades Argumentation.

Popow

„Es machen einfach immer mehr Menschen im paralympischen Bereich Spitzensport, und die Athleten werden immer professioneller“, begründet Quade die Rekord-Entwicklung.

Heinrich Popow, Bronzemedaillen-Gewinner über 200 Meter und deutscher Gold-Kandidat über 100 Meter, macht zudem einen anderen Umgang mit den Athleten im Training aus. „Wir trainieren viel härter. Früher gab es auch Ängste bei den Trainern, dass die Belastung zu hoch ist und wir Schäden, besonders die Bandscheiben betreffend, davontragen könnten.

Quade

Das ist heute anders“, so Popow. Er mache heute genauso seine Tempoläufe, auch wenn sein „Stumpf noch so sehr schmerzt“. Popow: „Die Ängste sind weniger geworden, wir werden mehr gefordert und man traut uns mehr zu. Das ist gut so.“

Ihren Scheitel hat die Rekorde-Welle noch nicht erreicht, da ist sich nicht nur Quade sicher. „Es wird weiterhin viele neue Rekorde geben. Wir sind noch nicht am Ende der Entwicklung angekommen“, betont Quade.

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