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Initiative von Hans Georg Näder

Masterplan 2020 für Duderstadt


Die verschiedenen Diskussionen zur Entwicklung Duderstadts bündeln will Otto-Bock-Chef Hans Georg Näder. Angesichts der aktuellen Debatten um Fußgängerzone und Feilenfabrik sei allen städtischen Akteuren klar geworden, „dass wir eine Vision von der Zukunft der Stadt, nennen wir es ,Masterplan Duderstadt 2020‘, haben müssen“, so Näder. Sein Unternehmen wolle dazu die Initiative ergreifen.

Hans Georg Näder

© Christoph Mischke

Näder äußerte sich am Rande einer Sitzung des Beirats des Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt (TSD), dessen Vorsitzender er ist. Er spreche aber auch als Otto-Bock-Chef und als Bürger der Stadt, machte Näder vielfältige Motivation und umfassenden Anspruch der Initiative deutlich. Diese sei innerhalb der letzten zwei Stunden entstanden, so Näder am späten Freitagabend. Erstes konkretes Vorhaben sei, dass die Firma Otto Bock alle relevanten Kräfte an einen Tisch bringen wolle, erstmals am 28. April.

Verkehrsanbindung der Stadt und deren Einbindung in die Region, Infrastruktur, „zu der auch die Feilenfabrik gehört“, Lebensraum Innenstadt sowie ein Verkehrskonzept „mit einem Baustein Fußgängerzone“, nannte Näder als mögliche Gesprächsthemen. Relevante Kräfte seien unter anderem die Stadtverwaltung, die Banken, der Handel, die Industrie, die Medien „und alle, die ein Interesse haben an einem lebenswerten und wirtschaftlich gesunden Duderstadt“.

Ergebnisoffen, ohne Vorfestlegung oder inhaltliche Beschränkung solle gearbeitet werden. Am Ende der Gespräche solle eine „Blaupause für den politischen Entscheidungsprozess“ stehen, erklärt Näder. Bei den politischen Gremien der Stadt liege dann die Entscheidung über die Umsetzung der Pläne.

Positiver Entscheidungsdruck

Die Initiative zu deren Entwicklung sieht Näder jedoch bewusst außerhalb der Politik. Zum einen sehe er deren Schwierigkeit, in Wahlkampfzeiten langfristige Konzepte zu entwickeln. Zum anderen will er „positiven Entscheidungsdruck“ auf die Politiker ausüben: „Ein bisschen Basisdemokratie à la Duderstadt tut dem Prozess gut.“

Ein attraktives Duderstadt zu planen, sei keine Frage des Wollens sondern des Müssens, so Näder. Als Firmenchef habe er daran ein ureigenstes Interesse. Deshalb bringe sich Otto Bock inhaltlich und finanziell in die Initiative ein. Es liege aber auch im Interesse aller Bürger der Stadt. „Man muss den Menschen eine Vision geben, wo die Reise hingeht.“ Nur dann würden sie in ihre Häuser investieren oder die Zukunft ihrer Kinder in der Stadt planen, ist Näder überzeugt.

                                                                                                           Ullrich Lottmann

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  • visionen HEXE 09 – 28.11.09
    DA KANN NUR JEDER ZUSTIMMEN, DER WEISS, WIE TOURISTEN "TICKEN"!!! APOTHEKENSTRASSE UND AUCH DIE STEINTORSTRASSE KANN MANN ALS HUNDEKLO BEZEICHNEN,- MANCHE SAGEN AUCH GAZA-STREIFEN..... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Näder: "Menschen Visionen geben..." D.Hasecke, Lichtenfels – 14.08.09
    "Man muss den Menschen eine Vision geben, wo die Reise hingeht" sagt Herr Näder.Er hat recht! Aber bezüglich der Apothekenstraße sollte man einigen Leuten erst mal einen Besen geben. Für die Touristen ist es kein schöner Anblick, wenn Dreck und Hundekot die Gehwege bereichern.(Es sei denn, es hat sich in den letzten Monaten gebessert.) Wäre schön für Duderstadt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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