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Regenrückhaltebecken Rahmkebach

Neuer Baustein für optimalen Hochwassersschutz


Die Optimierung des Hochwasserschutzes wird von Rat und Verwaltung der Stadt Duderstadt seit vielen Jahren kontinuierlich vorangetrieben. Mit der Fertigstellung des Regenrückhaltebeckens „Rahmkebach“ bei Hilkerode wurde jetzt ein weiterer wichtiger Schritt getan. 

Ortstermin am Stauwerk: Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (Mitte) freut sich über den verbesserten Hochwasserschutz. 

© Matthias Walliser

Welche zerstörerische Kraft Hochwasser haben kann, das erlebte die Duderstädter Bevölkerung beispielsweise im Juni 1981, als weite Teile der Stadt unter Wasser standen. Damals wurde der Ausbau des Hochwasserschutzes zu einer vordringlichen Aufgabe erklärt. Seitdem, so unterstrich Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) anlässlich der Einweihung des Regenrückhaltebeckens Rahmkebach, seien mehr als sieben Millionen in den Hochwasserschutz investiert worden. Davon sei der Bau des Rückhaltebeckens zwischen Duderstadt und Ecklingerode eines der wichtigsten Vorhaben gewesen. Nun gelte es noch, das ganz große Projekt, den Bau des Dauer- staus im Hahletal zu realisieren. Er garantiere Schutz nicht nur für Duderstadt, sondern für alle Ortschaften bis nach Gieboldehausen hin. 

Für die Realisierung des Hilkeröder Projektes dankte Ortsbürgermeistern Hiltrud Rust herzlich. Dies sei ein guter Tag für das Dorf, denn er bringe mehr Sicherheit. Rust erinnerte allerdings auch an den Beschluss des Ortsrates, in dem ein zweites Rückhaltebecken am Lange Bach (von Langenhagen her kommend) gewünscht wird. Dieser Wassereintrag sei für Hilkerode ganz besonders gefährlich und schädlich. 

Das jetzt entstandene Regenrückhaltebecken sichert einen Bereich von etwa neun Quadratkilometern und erforderte Aufwendungen von rund  130000 Euro.

Neue „Kleine Ellerbrücke“

Weitere Aufwendungen kommen von der Stadt für den Neubau der „Kleinen Ellerbrücke“, der demnächst in Angriff genommen werden soll. Zum Thema „Kleine Ellerbrücke“ steuerte der stellvertretende Landrat Lothar (CDU) scherzhaft noch ein paar sehr persönliche Erinnerungen bei, die zurück in seine bewegte Jugend führten. Auf das Thema Finanzen nochmals eingehend, erinnerte Nolte daran, dass für die Sanierung der Schule Hilkerodes rund 400000 Euro aufgewendet wurden, weitere 400000 steckte die Stadt in verschiedene Tiefbauprojekte im Ort und mit der Ausweisung des Baugebietes Mühlenberg seien es dann über eine Million Euro , die in den letzten Jahren nach Hilkerode geflossen seien.

                                                                                                 Von Sebastian Rübbert

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