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Klosterkirche: Romanische Baukunst

Christophoruskirche Reinhausen Klosterkirche: Romanische Baukunst

Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge und Orte vor, die man in der Region gemacht oder gesehen haben sollte. Heute: Die Christophoruskirche Reinhausen.

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Christophorus-Kirche in Reinhausen: Sehenswert sind die mittelalterlichen Fresken und der Flügelaltar.

Quelle: Hinzmann

Sie hat etwas wehrhaftes und erinnert mit ihren beiden Türmen an eine Burg. Tatsächlich liegt die Christophoruskirche hoch über dem Dorf, und es gibt mehrere gute Gründe, sie zu besuchen. Einige Gebäudeteile sind über 1000 Jahre alt und vermutlich die ältesten Mauern im Kreis. Ihre dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querhaus wurde im 12. Jahrhundert mit den monumentalen Türmen erweitert. Damit zählt die Klosterkirche zu den bedeutsamen Denkmalen der romanischen Baukunst in der Region. Im Inneren gibt es verschiedene kunstgeschichtlich interessante Elemente: Fresken aus der Zeit um 1400 mit Motiven der Christophorus-Legende, einen Flügelaltar von 1498, einen sogenannten Jodokusschrein als Rest eines Flügelaltars von 1507 sowie schöne Malereien und Grabdenkmale. Ungewöhnlich und von Musikern besonders beachtet ist die Akustik. Aus diesem Grund lohnt sich auch der Besuch eines Chor- oder Instrumentalkonzertes in der Reinhäuser Klosterkirche.

Reinhausen liegt an der L 586 in der Gemeinde Gleichen. Der Kirchberg zweigt von der Hauptstraße (Waldstraße) ab. Geöffnet ist das Gotteshaus in der Regel von 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. Vor der Kirche gibt es Parkplätze.

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