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Romanisches Juwel an der Weser

Kloster Bursfelde Romanisches Juwel an der Weser

Was kann man in und um Göttingen herum so alles unternehmen? Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht haben sollte. Heute: das Kloster Bursfelde.

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Beeindruckende romanische Architektur: die Klosterkirche in Bursfelde.

Quelle: Hinzmann

Es ist ein romanisches Juwel und ein geistlicher Kraftort mit großer Ausstrahlung: Das Kloster Bursfelde ist ein Ausflugsziel, das verschiedene Qualitäten vereint – und auch noch in landschaftlich herrlich gelegen, nämlich zwischen Reinhardswald und Bramwald und direkt an der gemächlich dahinfließenden Weser. Das ist es kein Wunder, das sich Benediktinermönche aus Corvey 1093 diesen Standort aussuchten. Sie errichteten das Kloster St. Nikolaus und Thomas im Auftrag von Graf Heinrich von Northeim.Als erstes entstand der vom Haupteingang aus rechts gelegene Westteil der Kirche, in dem Heinrich 1101 begraben wurde.

Nach einer Blütezeit kam ab 1400 zunächst eine Zeit des Verfalls, doch dann wurde Bursfelde im 15. Jahrhundert zum Zentrum einer klösterlichen Reformbewegung. Mit der Reformation kam das Klosterleben allmählich zum Erliegen. Das Kloster wurde säkularisiert und wird heute von der Klosterkammer Hannover verwaltet. 1978 zog mit fünf Ehepaaren wieder geistliches Leben in Bursfelde ein. Daraus entwickelte sich eine evangelische Tagungsstätte mit überregionaler Strahlkraft, das heutige Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde. Wer sich auch auf die spirituelle Dimension des Gebäudes einlassen will, hat bei einer Vielzahl von Angeboten die Möglichkeit dazu – und erlebt die Klosterkirche vielleicht nur bei Kerzenschein.

Die Klosterkirche ist das ganze Jahr über von 8 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Jeden Abend um 18 Uhr findet ein Abendgebet statt.

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