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Tor zur Freiheit für Menschen aus aller Welt

Lager Friedland Tor zur Freiheit für Menschen aus aller Welt

Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht haben sollte. Heute: Das Lager Friedland.

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Geschichte erleben: Schüler in den Wellblech-Nissenhütten im Lager Friedland.

Quelle: Hinzmann

Kaum ein Ort ist so eng mit menschlichen Schicksalen der Nachkriegszeit verbunden wie dieser: das ehemalige Grenzdurchgangslager Friedland. Seit 1945 werden Flüchtlinge im „Tor zur Freiheit“ aufgenommen.

Zunächst kamen Flüchtlinge, Vertriebene oder Soldaten auf der Suche nach Angehörigen dort an – oft noch viele Jahre nach Kriegsende. Bis heute sind es mehr als 3,6 Millionen Menschen, die Station im Grenzdurchgangslager Friedland gemacht haben. In den vergangenen Jahren waren das auch Flüchtlinge aus Ungarn, die während des Aufstands 1956 kamen, Boatpeople aus Vietnam in den 1970er Jahren, jüdische Zuwanderer und nicht zuletzt viele Spätaussiedler. Künftig werden dort auch Asylbewerber aufgenommen.
Wer die Einrichtung besucht, kann über das Gelände schlendern, die historischen Wellblech-Nissenhütten, die Kapelle St. Norbert oder die Freiheitsglocke besichtigen. Führungen sind auf Anfrage unter der Rufnummer 0 55 04 /  803-0 möglich.

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