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Annett Hesse strickt einen Adventskranz

Für Tür und Tisch Annett Hesse strickt einen Adventskranz

In diesem Jahr öffnet das Tageblatt bis zum Heiligen Abend wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Basteltipps zum Mitmachen und Nachbasteln. Heute zeigt die Familien- und Generationenbeauftragte der Stadt Hardegsen, Annett Hesse, wie man aus Wollresten und einem Stroh- oder Styroporkranz einen Adventskranz fertigt.

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Knorrige Zweige treffen rote Kerze

Mit Herz in der Mitte: Annett Hesse mit dem gestrickten Adventskranz.

Quelle: Hinzmann

Man braucht einen Stroh- oder Styroporring, Wollreste und Rundstricknadeln in einer zur Wolle passenden Stärke. Zum Verzieren dienen Accessoires wie Schleife, Perlen und weihnachtlicher Schmuck. Für die Natur-Version empfiehlt Hesse Tannenzweige, Zapfen und Hagebutten.

Auf der Rundstricknadel nimmt Hesse 100 Maschen auf und strickt rechts, so lange, bis der Strickschlauch so breit ist, dass er sich komplett um den Kranz ziehen lässt.

Dann kettet sie die Maschen ab und näht das Gestrickte um den Kranz. Auf der Unterseite sieht man die Naht später nicht.

„In Sachen Deko sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt“, sagt Hesse. Die 42-Jährige hat ihren Kranz als Türkranz gedacht. „An der Haustür gehen viele Leute ein und aus“, erklärt sie.

Zwingend ist also allein eine Schlaufe, an der der Kranz an der Tür aufgehängt werden kann. Alles Weitere bleibt der Fantasie überlassen.

Wie der Kranz wirkt, hängt von der Wahl der Wolle ab. Braun- und Weißtöne hat Hesse ausgesucht, um eine Holz- und Schneeoptik zu erreichen. Für einen Tischkranz empfiehlt sie Heißkleber.

Damit könne man die Kerzen und weitere Dekoration gut fixieren. Als Kerzen würde Hesse Teelichter wählen. Denn deren Hülle verhindere, dass die Wolle sich entzünde.

Nicht nur den Strickkranz schätzt Hesse im Advent. Insgesamt dekoriert sie gern weihnachtlich. „Oft verwende ich Naturmaterial, also echte Tanne, und binde den Adventskranz fast immer selbst.“

Die gestrickte Version verwendet sie als Türkranz. Denn einen unschlagbaren Vorteil habe er gegenüber der Version aus Tannenzweigen. „Wenn er gestrickt ist, kann er nicht nadeln.“

Und man müsse kein erfahrener Bastler sein, um einen solchen Kranz hinzubekommen. Glatt rechts zu stricken, beherrschten die meisten. Für viele sei das einfacher, als einen Kranz aus Zweigen zu binden.

Wie viel man für den Strickkranz ausgeben muss, hängt von der Verzierung ab. Für Hesse ist der Strickkranz ein Beispiel dafür, wie man mit wenig Geld schöne Dinge herstellen kann.

Von Ute Lawrenz

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.
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