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Buntes Schlüsselband – selbst genäht

Mitmachen und Nachbasteln Buntes Schlüsselband – selbst genäht

In diesem Jahr öffnet das Tageblatt bis zum Heiligen Abend wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Basteltipps zum Mitmachen und Nachbasteln. Heute zeigt Tanja Oppermann aus Weende, wie ein buntes Schlüsselband entsteht.

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Näht ein farbenfrohes Schlüsselband: Tanja Oppermann.

Quelle: Theodoro da Silva

Mit Liebe handgefertigt“ ist Tanja Oppermanns Credo und in englischer Übersetzung der Name ihres eigenen Labels. Denn die Weenderin hat, unterstützt von Ehemann Markus, Tochter Lisa Lotta (8) und Sohn Nicki (11), ihr Hobby zum Beruf gemacht. Oppermann näht in ihrem Atelier –  dem heimischen Wohnzimmer – Bekleidung und Accessoires für Frauen und vor allem für Kinder.

„Handmade with love“ steht auf jedem Etikett. Die Taschen, Jacken, Hosen und anderen Produkte sind selbst entworfen und zumeist kunterbunt, „Farben ziehen mich magisch an“, sagt sie.

Die Stoffe kauft Oppermann unter anderem auf Urlaubsreisen, auch ihr Freundeskreis hält mittlerweile Ausschau nach ungewöhnlichen Rohmaterialien. Kunden findet sie ausschließlich über persönliche Kontakte und auf regionalen Basaren, „der Verkauf über das Internet ist mir zu unpersönlich“. Auf Facebook allerdings ist sie mit ihren Produkten zu finden. Die Begeisterung für das Nähen gibt die Weenderin auch weiter: über eine Textil-AG in der Grundschule und Kurse in der Familienbildungsstätte.

Für das Schlüsselband wählt Oppermann einen Farb- und Materialmix: kariertes Wachstuch, ein farbiges Band und eine gemusterte schmale Borte (Webband). Dazu kommen ein Schlüsselring aus Metall und ein kleines Glöckchen. Die Verwendung einer Nähmaschine ist empfehlenswert, „per Hand würde das Nähen viel zu lange dauern“.

Ein Streifen Wachstuch – etwa fünf Zentimeter breit und 36 Zentimeter lang – wird so gefaltet, dass sich die Längen in der Mitte treffen. Diese Naht wird mit Zickzackstich verschlossen. Auf die glatte Seite näht Oppermann mit geradem Stich das schmalere Zierband, darüber die noch schmalere Borte. Eine der unteren kurzen Kanten wird umgenäht, um einen sauberen Abschluss zu bekommen. Oppermann legt die Bandhälften anschließend so zusammen, dass die Zickzacknaht innen liegt und der schön gesäumte Abschluss ein wenig übersteht.

Durch einen Schlüsselring hindurch wird nun das überstehende Ende der Schlaufe umgeklappt. Weil das Ganze „noch ein wenig zu langweilig aussieht“, schiebt Oppermann ein Bändchen, an dem eine kleine Glocke hängt, in den Umschlag und fixiert alles mit geraden Stichen. „Manchmal nehme ich auch eine kleine Perle oder einen Glasstein.“ Fertig ist das Band – Blickfang an jedem Schlüsselbund.

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.de.
 
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