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Bastel-Adventskalender 2012 Genähtes Herz für den Weihnachtsbaum
Thema Specials Bastel-Adventskalender 2012 Genähtes Herz für den Weihnachtsbaum
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00:17 09.12.2012
Weihnachtlicher Schmuck für den Tannenbaum: Celia Mollmeier füllt das Herz mit Watte. Quelle: Hinzmann
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Eigentlich näht und repariert Celia Mollmeier Puppen und Kuscheltiere. In der Adventszeit aber herrscht in ihrer Rosdorfer Werkstatt (Am Plan 10), an die auch ein Laden angeschlossen ist, Weihnachtsstimmung. Dann sitzen Engel und Wichtelmänner neben Häschen und Teddys.

Allesamt Unikate und hergestellt in mühevoller Kleinarbeit. Die 60-Jährige sitzt bisweilen tagelang an einem Stück. So lange freilich benötigt man für das Accessoire, das sie sich für den Adventskalender ausgedacht hat, nicht. Das kleine, weiche Weihnachtsherz zum Aufhängen ist nicht nur schnell gemacht. Es ist auch für ungeübte Näher und Kinder leicht herzustellen.

„Als Stoff kann man eigentlich alles nehmen, was man gerade da hat. Baumwolle, gepunktet oder einfarbig, das spielt keine Rolle“, sagt Mollmeier. In der Adventszeit sollte es aber natürlich schon irgendwie weihnachtlich aussehen. Verschönern kann man das Herz zudem mit etwas Spitze oder kleinen, paillettenbehafteten Streifen.

Spitze als Verzierung und für die Füllung Watte

Mollmeier nimmt für das Herz roten Stoff mit weißen Punkten (ungefähr 25 mal 15 Zentimeter), etwas Spitze als Verzierung und für die Füllung Watte. Als erstes muss eine Schablone in Herzform, der sogenannte Schnitt, angefertigt werden. Diesen legt man auf den Stoff und zeichnet ihn nach – zweimal, denn das Herz hat eine Vorder- und eine Rückseite. Dann die vorgezeichneten Herzen aus dem Stoff herausschneiden – „mit einer Nahtzugabe von einem halben Zentimeter“, erklärt Mollmeier. Das bedeutet, dass die Herzen noch einen Rand behalten, damit man sie besser zusammennähen kann.

Und damit kann man nun beginnen. Dafür die beiden Stoffstücke in Herzform mit der jeweiligen Vorderseite aufeinanderlegen und dazwischen auf der gewünschten Höhe den Streifen Spitze legen. Dann alles am Rand entlang zusammennähen. Achtung: unbedingt eine zwei bis drei Zentimeter große Öffnung lassen. Mit Hilfe dieser wird nach dem Zusammennähen „das Herz auf rechts gedreht“, wie Mollmeier es nennt – also umgestülpt, damit die richtigen Seiten auch nach außen zeigen. Durch die Öffnung wird dann die Füllung in Form von Watte gestopft, bis das Herz schön prall ist. Das geht am besten mit einem Stab oder einem Schraubenzieher. Danach die Öffnung mit engen Stichen zunähen.

Damit man das Herz auch noch aufhängen kann, muss man oben in der Mitte ein Band anbringen. Dieses am besten mit der Nadel durchziehen und oben zusammenknoten. Fertig ist der Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.de

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