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„Julehjerter“ für den Weihnachtsbaum

Bastel-Adventskalender „Julehjerter“ für den Weihnachtsbaum

In diesem Jahr öffnet das Tageblatt bis zum Heiligen Abend wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Basteltipps zum Mitmachen und Nachbasteln. Heute zeigen Silje Habedank und Emilia Böttcher, wie man aus Glanzpapier „Julehjerter“ bastelt, die man an den Weihnachtsbaum oder ans Fenster hängen kann.

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Göttingen. In Dänemark, Schweden und Norwegen gehören sie zu Weihnachten wie in Deutschland Christbaumkugeln. Julehjerter (Weihnachtsherzen) – häufig in den National-Farben.

Silje Habedank hat Julehjerter schon in ihrer Kindheit gebastelt. Ihre Mutter ist Norwegerin. Zusammen mit Emilia Böttcher, beide studieren Skandinavistik an der Universität Göttingen, zeigt sie, wie man die Weihnachtsherzen herstellt. „Das ist ganz einfach und geht schnell“, versichert die 22-Jährige. Um Julehjerter herzustellen, brauchen Habedank und Böttcher nur Pappe, Glanzpapier, Kleber, Schere und geschickte Finger.

Grundlage ist eine Papp-Schablone, die die Form eines gefüllten, geschlossenen „U“ hat. Die Größe ist variabel. Habedank sucht zunächst zwei Farben aus, die zueinander passen. Dann faltet sie einen Glanzpapierbogen in der Mitte, mit der Farbe nach innen, so dass am unteren Rand eine geschlossene Kante entsteht. An diese Kante legt die 23-Jährige die Schablone an, zeichnet deren Umrisse auf das Papier und zeichnet zwei Trennstriche auf, so dass das U drei gleich breite und lange „Beine“ bekommt, wenn sie diese Linien einschneidet.

Nun klappt sie die Figur auf und legt die Innenseiten aufeinander, damit das dreibeinige U die Glanzfarbe außen hat. Um ein Herz zu basteln, braucht man von diesen Figuren zwei. Beiden haben jeweils drei nach unten geschlossene Beine.

Für den nächsten Schritt sind geschickte Finger notwendig: Habedank und Böttcher verflechten die Beine miteinander, indem sie sie ineinander stecken. Beim obersten Bein wird es etwas eng, und sie müssen aufpassen, dass das Papier beim Verflechten nicht einreißt. Falls die Beine der Us nicht gleich lang sind, muss man die Einschnitte etwas verlängern.

„Wenn man etwas mehr Übung hat, kann man anstatt der geraden Schnitte auch Wellen- oder Zick-Zack-Linien in das Papier schneiden“, sagt Habedank. Dadurch entstehe kein kariertes Herz, sondern ein verspielteres. „Das ist etwas schwerer, funktioniert aber auch.“
Geübte Bastler brauchen nur wenige Minuten um ein Julehjerter herzustellen, Anfänger sollten mehr Zeit einplanen, da das Prinzip zwar simpel, die Verflechtung der Beine jedoch – zumindest bei den ersten Herzen – kompliziert ist.

Zum Abschluss nimmt Habedank einen gefalteten Glanzpapierstreifen, den sie an die Innenseiten des Herzens klebt. An diesem Henkel kann man das Herz in den Weihnachtsbaum hängen. Stecken die Beine ineinander, bilden sie ein Herz, das man aufklappen kann. In das Körbchen des Weihnachtsherzes kann man beispielsweise einen kleinen Tannenzweig oder Süßigkeiten stecken.

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.de.
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