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Knorrige Zweige treffen rote Kerze

Adventsgesteck Knorrige Zweige treffen rote Kerze

In diesem Jahr öffnet das Tageblatt bis zum Heiligen Abend wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Basteltipps zum Mitmachen und Nachbasteln. Heute zeigt Ina Köhler vom Blumengeschäft Eggers, wie ein schönes Adventsgesteck aus natürlichen Materialien hergestellt werden kann.

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Arbeitet gern mit natürlichen Materialien: Floristmeisterin Ina Köhler.

Quelle: Hinzmann

Zu Weihnachten wünschen sich die Floristmeisterinnen Kristine Herwig und Tochter Ina Köhler eines ganz besonders: „Eine Floristin, die uns von der Adventszeit an hilft.“ Denn gerade um den Jahreswechsel herum wächst bei den Kunden der Bedarf an schönen Gestecken, Kränzen oder sonstiger floraler Dekoration, die weihnachtliche Stimmung in das eigene Zuhause bringen. Die Trends: „Viel Natur, aber auch Silberweiß und natürlich das klassische Rot. Ohne das geht es in der Adventsfloristik gar nicht“, sagt Ina Köhler.

Deshalb wählt die 29-Jährige auch eine leuchtend rote Kerze für das Adventsgesteck aus, „aber mit Brandschutzteller, andere dürfen wir gar nicht verwenden“. Benötigt wird außerdem feuchtes Steckmoos, „Moosi“ genannt, für die verwendete Schale passend zugeschnitten: „Die Form ist egal, ob länglich, rund oder eckig. Aber sie sollte unbedingt wasserdicht sein.“ Steckmasse und die ebenfalls benötigten Tannenzweige – Köhler verwendet Nobilis (Edeltanne), weil die Zweige kaum nadeln – sind unter anderem im Blumenhandel erhältlich.

Ganz wichtig sind schöne Deko-Objekte: Getrocknete Orangenscheiben, einige knorrige Äste und Tannenzapfen aus Wald oder Garten, eine große Zimtstange, Nüsse. Köhler hat Erdnüsse zu einem Ring zusammengeklebt. Auch Draht – etwas dicker für einen sicheren Stand der Kerze, etwas dünner zum Befestigen der Dekoration – sollte bereitliegen.

Von den Tannenzweigen werden zunächst längere, dann immer kürzere Triebe jeweils an den Knotenpunkten schräg abgeschnitten („damit sie besser Wasser aufnehmen können“) und in Wuchsform waagerecht in das Moos gesteckt. Das Steckmaterial sollte schließlich verdeckt sein bis auf eine Aussparung für die Kerze, die an ihrer Unterseite mit drei oder vier Drahtstäben versehen und so im Moos fixiert wird. Anschließend wird dekoriert. Zweige – schön knorrig sind Obst- oder Korkenzieherhasel-Zweige – direkt einstecken.

Orangenscheiben mit Draht zusammenbinden und fixieren. Der Erdnussring kann mit Bast an einem Deko-Zweig festgebunden werden. Die faserigen Bänder verwendet Köhler auch, um den Draht zu verdecken, den sie um die Zimtstange gewickelt hat, damit sie befestigt werden kann. Drei Tipps noch von der Expertin, damit das Adventsgesteck lange hält: Das Moos ab und zu vorsichtig gießen. Deko-Objekte und Tannenzweige von der Kerze fernhalten. Und die Schale niemals unbeaufsichtigt lassen, wenn die Kerze brennt.

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.
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