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Krippe aus Schokoküssen und Marzipan

Bastel-Adventskalender Krippe aus Schokoküssen und Marzipan

In diesem Jahr öffnet das Tageblatt bis zum Heiligen Abend wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Basteltipps zum Mitmachen und Nachbasteln. Heute zeigen die Kinder aus dem Kindergarten Maria Frieden mit ihrer Kindergärtnerin Sandra Bock, wie man eine essbare Krippen bastelt.

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Aus Schokoküssen und Zuckerguss: Annika, Rebecca und Maximilian haben Krippen mit  Maria, Josef und dem Jesuskind gebaut.

Quelle: Kerzel

Bei einer Krippe aus Süßigkeiten ist die Verlockung groß, Maria, Josef und das Jesuskind schon vor Weihnachten aufzuessen – oder sogar schon beim Zusammenbauen.Rebecca, Maximilian und Annika aus dem Kindergarten Maria Frieden reißen sich zusammen. „Ich esse die Krippe erst nach Weihnachten auf“, sagt Rebecca.Und dann zuerst Josef. Auch Annika will Josef zuerst essen, Maximilian hat Maria auserwählt. Doch zuerst müssen die drei Kinder – zusammen mit Kindergärtnerin Sandra Bock – die essbaren Krippen bauen.

Das Fundament der Krippe bildet eine 20 mal 30 Zentimeter große Bodenplatte aus Karton oder Pappe. Auf diese streuen die Kinder Puderzucker, damit die Krippe in winterlichem Umfeld stehen kann. Als nächstes sind die Figuren dran: Marias Körper besteht aus einem weißen Mini-Schokokuss, Josef aus einem braunen. Auf die Schokoküssen setzen die Kinder Marzipankugeln als Köpfe. Dabei muss man aufpassen, dass man den Schokokuss nicht eindrückt. Aus blauem Marzipan (für Maria) und grünem (für Josef) modellieren die Bastler nun Umhänge.

Dafür kneten sie das Marzipan zusammen und drücken es erst platt und wickeln es dann um die Schokokuss-Marzipan-Kugel-Konstruktionen. Marias Umhang ist etwas länger, da er über den Kopf reicht. Die Haare der beiden werden ebenfalls aus Marzipan hergestellt. Dieses drückt Bock durch ein Sieb, damit einzelne Strähnen entstehen, die man auf die Marzipankugeln legt. Josef bekommt noch ein Schaschlickstäbchen als Hirtenstab in die Seite gestellt.

Das Gesicht von Maria und Josef kann man mit einer Lebensmittelfarbe-Tube auftragen. Für die Augen eignen sich auch Kügelchen aus der Geleebrombeere, die Nase kann aus Marzipan modeliert werden. Unter beide Figuren streichen Annika, Rebecca und Maximilian zähflüssigen Zuckerguss und kleben sie auf die Bodenplatte, damit sie einen festeren Stand haben.

Zwischen Maria und Josef klebt man einen Schoko-Dominostein auf die Platte. Darauf kommt Stroh aus gelbem Marzipan, das genauso wie die Haare von Maria und Josef gemacht wird. Aus Marzipan formen Rebecca, Annika und Maximilian nun einen Jesuskopf an den sie weiße Zuckermasse als Körper kleben. Hinter die Figuren stellen sie zwei aneinander gelehnte Spekulatiuskekse, die ein Haus bilden. Die Kekse verkleben sie mit Zuckerguss.

Ein Tipp von Sandra Bock: „Da die Materialien sehr klebrig sind, ist es sinnvoll, eine Wasserschale auf den Tisch zu stellen, um sich ab und zu die Hände zu waschen.“ Jetzt müssen die Kinder nur noch den süßen Reizen widerstehen, damit die Krippe auch an Weihnachten noch steht.

Von Michael Kerzel

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.de.
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