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Schneekugeln: Kleine Traumlandschaften

Basteltipps für Advent Schneekugeln: Kleine Traumlandschaften

In diesem Jahr öffnet das Tageblatt bis zum Heiligen Abend wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Basteltipps zum Mitmachen und Nachbasteln. Heute zeigt Carolin Urbach, wie man ganz einfach Schneekugeln selbst gestalten kann.

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Schneekugeln selbst gestaltet: Carolin Urbach bastelt Landschaften in Glaskugeln.

Quelle: Hinzmann

Kurz geschüttelt, und schon rieselt leise der Kunstschnee oder Sternenglitter auf kleine Figuren oder gar ganze Landschaften hinab. Schneekugeln faszinieren seit vielen Jahren die Menschen. Eine der ältesten bekannten Schneekugeln war 1878 auf der Pariser Weltausstellung zu sehen – sie zeigte einen Mann mit aufgespanntem Regenschirm. Carolin Urbach von Kunst & Kreativ im Göttinger Lutteranger versichert, dass die Gestaltung einer selbstgemachten Schneekugel kinderleicht geht.

Im Bastelgeschäft gibt es die Grundausstattung. Dazu zählen farbige Modelliermasse für die Figur, die daraus geformt wird, Kunstschnee oder Sternenglitter, Wasserklar, Sekundenkleber, etwas Moosgummi und eine Leerkugel. Alles in allem kosten die Materialien etwa 20 Euro. Preiswerter wird das Ganze, wenn man statt Modelliermasse kleine Figuren etwa aus Überraschungseiern oder ausrangierte Plastikfiguren aus dem Kinderzimmer verwendet. Auch ein gesäubertes Marmeladenglas mit Schraubverschluss eignet sich als Behältnis für die indviduelle Traumlandschaft, und schließlich können auch ein paar Tropfen Spülmittel im destillierten Wasser das Wasserklar ersetzen. Wasserklar beziehugnsweise Spülmittel verhindern, dass sich die Flüssigkeit mit der Zeit eintrübt.

Halbe Stunde bei 111 Grad im Backofen

Urbach erläutert die Arbeitsschritte: Zunächst werde die Modelliermasse in die gewünschte Form – zum Beispiel als Schneemann oder Pinguin – gebracht und dann für etwa eine halbe Stunde bei 111 Grad im Backofen gehärtet. Unterdessen wird aus dem Moosgummi etwas Landschaft geschnitten.

So wird etwa die Pinguinfigur später auf eine Eisscholle aus weißem Moosgummi geklebt, die man wiederum auf den Boden der Leerkugel (oder den Schraubdeckel des Marmeladenglases) klebt. Anschließend füllt Urbach Sternenglitter in die Glocke und verschließt die Schneekugel. Das Leermodell aus dem Bastelladen lässt sich anschließend von unten mit dem mit Wasserklar versetzten Wasser (am besten destilliertes Wasser) befüllen.

Wird ein Glas mit Schraubverschluss gewählt, kommt das Wasser zuerst ins Glas, dann wird der Deckel mit der Figur fest aufgeschraubt und schließlich mit Sekundenkleber dauerhaft verschlossen. Der Deckel des Glases lässt sich, so Urbach, mit Stoff, Seidenpapier oder Acrylfarbe schön gestalten – ganz nach Wunsch.

Haben Sie auch eine weihnachtliche Bastel-Idee? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag per Post an das Göttinger Tageblatt, Redaktion, Dransfelder Straße 1, 37070 Göttingen, oder per E-Mail.
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