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Bernd Grebenstein: Parteiunabhängiger Bürgermeister-Kandidat in Staufenberg

„Alle sollten an einem Strang ziehen“ Bernd Grebenstein: Parteiunabhängiger Bürgermeister-Kandidat in Staufenberg

Am 25. Mai sind die Bürger in Staufenberg zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. Das Tageblatt hat die Kandidaten zu ihrer Person und zu politischen Themen befragt. Heute: Bernd Grebenstein – er tritt als parteiunabhängiger Kandidat an. Die Antworten auf 20 Fragen sollten maximal Twitter-Länge haben (140 Zeichen).

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Jörg Hartung ist Bürgermeister-Kandidat der SPD in Staufenberg
Quelle: Hinzmann

Warum wollen Sie auf den Chefposten im Rathaus?
Weil mich dieses Amt fasziniert und mir die Menschen in Staufenberg am Herzen liegen.

Welches ist für Sie das brennendste kommunalpolitische Thema?
Antworten auf die vielen Facetten des demografischen Wandels.

Was war das prägende Ereignis in Ihrem Leben?
Schon in früher Kindheit im elterlichen Betrieb um die Existenz zu kämpfen.

Welche Hobbys haben Sie?
Fußball und Musik. Habe selbst Fußball und in einer Tanzband Klarinette und Saxophon gespielt.

Wie verbringen Sie einen freien Sonnabend?
Mit Ehefrau Evlin, Sohn Felix (zwölf Jahre) und Bolonka-Hündin Bienchen.

Wenn Sie für Ihre Liebsten kochen, dann gibt es …
Kartoffeln mit Quark; an der Antwort merken Sie, dass ich nicht kochen kann.

Welche Musik hören Sie gerade?
Phil Collins sowie Klassik (Beethoven, Haydn, Chopin).

Auf was könnten Sie nicht verzichten?
Auf meine Gesundheit.

Facebook und Twitter …
... sind heute ein Teil des Lebens, dürfen einen aber nicht vereinnahmen. Auch eine Wahl gewinnt man hiermit nicht alleine.

Ihr politisches Vorbild ist …
Richard von Weizsäcker.

Sie treffen den Papst. Was sagen Sie zu ihm?
Hallo, ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

Hauptamtliche Bürgermeister verdienen ...
hoffentlich soviel, wie Sie leisten.

„Ich hole bei der Wahl ..?.. Prozent“
Bitte keine Spekulationen!

Sie haben einen politischen Wunsch frei: …
Gerade in einer Kommune sollten doch bitte schön alle Verantwortlichen partei- und fraktionsübergreifend an einem Strang ziehen, gerade zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

Die Kreisfusion halte ich …
... aus Staufenberger Sicht für unglücklich. Göttingen war schon vorher für uns zu weit weg, Osterode erst recht.

Hessen macht es vor: Sollten Windkrafträder auch in Ihren Wald gestellt werden können – mit mehr Abstand zum Golfplatz?
Wind im Wald: Ja, sobald gesetzlich möglich. Mindestabstand allerdings drei Kilometer zur Wohnbebauung.

Staufenberg schaut eher nach Hessen als nach Göttingen, hat sich die Frage Niedersachsen oder Hessen trotzdem endgültig erledigt?
Staufenberg sollte für beide Richtungen offen sein, insbesondere bei interkommunaler Zusammenarbeit.

Was halten Sie von einer Gesamtschule in Hann. Münden oder Dransfeld für Ihre Kinder?
Staufenberger Kinder gehen überwiegend zu den weiterführenden Schulen in Hessen.

Wie und wo bekommen Sie Unternehmen dazu, sich an zu siedeln?
Weitere Gewerbeflächen an der A 7 gepaart mit aktiven Aquisitionsanstrengungen.

Was hat Staufenberg vom künftigen Großkreis Göttingen?
Das werden wir sehen und erfahren, wenn alles vollzogen ist und wir nach einigen Jahren zurückblicken .

Das Interview führte Gerald Kräft

 
Zur Person

Bernd Grebenstein ist 47 Jahre alt, verheiratet und hat einen zwölfjährigen Sohn.

Der ausgebildete Bankkaufmann ist seit 1995 Marktbereichsleiter in Staufenberg für die VR-Bank in Südniedersachsen und bildete sich nebenberuflich zum diplomierten Bankbetriebswirt und zum Bachelor of Arts weiter.

Grebenstein hat sich bisher nicht politisch engagiert, war noch nie in einer Partei.

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Im Interview
Start für die Kandidaten-Vorstellung zur Bürgermeisterwahl: Ilse Stein, Greta Colmsee und Ulrich Schubert losen die Reihenfolge aus (v.l.).

In knapp zwölf Wochen werden in vielen niedersächsischen Kommunen neue Bürgermeister oder Bürgermeisterinnen gewählt. Alleine im Kreis Göttingen und im südlichen Raum Northeims sollen die Bürger am 25. Mai in zehn Städten, Samtgemeinden und Gemeinden neue hauptamtliche Verwaltungsleiter bestimmen, die zugleich die Gemeinde politisch repräsentieren.

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