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Dirk Schrader tritt als Bürgermeister-Kandidat der SPD in Hardegsen an

„Nicht als Vorort untergehen“ Dirk Schrader tritt als Bürgermeister-Kandidat der SPD in Hardegsen an

Am 25. Mai sind die Bürger in Staufenberg zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. Das Tageblatt hat die Kandidaten zu ihrer Person und zu politischen Themen befragt. Heute: Bernd Grebenstein – er tritt als parteiunabhängiger Kandidat an. Die Antworten auf 20 Fragen sollten maximal Twitter-Länge haben (140 Zeichen).

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Bürgermeisterkandidat der SPD in der Stadt Hardegsen: Dirk Schrader bezeichnet sich als „Frischluftfanatiker“.

Quelle: Heller

Warum wollen Sie auf den Chefposten im Rathaus?
Wir müssen die Zukunft unserer Stadt gemeinsam und kreativ gestalten, um nicht als Vorort unterzugehen! Ich kann das und will vorangehen.  

Welches ist für Sie das brennendste kommunalpolitische Thema?
Die Stadtentwicklung. Zum Beispiel könnte anstelle der Ruine Drei Kronen ein attraktives Stadtquartier für Familien und Senioren entstehen.

Was war das prägende Ereignis in Ihrem Leben?
Die Geburt meiner Tochter mitzuerleben.

Welche Hobbys haben Sie?
Lange Rennradtouren, Bergwandern, viel und ausdauernd schwimmen und zu Hause stundenlang im Garten werkeln. Ich bin Frischluftfanatiker.

Wie verbringen Sie einen freien Sonnabend?
Ganz ohne Arbeit geht das nicht. Hausbesitzer haben immer was zu tun. Aber wenn frei ist, dann in jedem Fall mit viel Familie und Freunden.

Wenn Sie für Ihre Liebsten kochen, dann gibt es …
immer viel frisches Gemüse, im Winter Gänsebrust, im Sommer eher etwas vom Grill. Wir mögen gerne knackige Salate und Desserts mit Früchten.

Welche Musik hören Sie gerade?
Häufig und gerne Oldies aus meiner Jugendzeit. Im Moment allerdings darf dauernd Helene Fischer bei uns singen, dank meiner Tochter :-)) lach.

Auf was könnten Sie nicht verzichten?
Milch im Kaffee, Tageszeitung, Äpfel, Rennradfahren, die regelmäßigen ganz langen Wochenendfrühstücke mit meiner Frau.

Facebook und Twitter …
sind zeitaktuell. Jede(r) wie er/sie es mag, man beachte und respektiere aber immer die Privatsphäre der anderen. Das Netz vergisst nichts!

Ihr politisches Vorbild ist …
Willy Brandt. Er hat die Generationen geeint und viel für den Frieden in der Welt geleistet. Ich hätte gern mit ihm über Europa gesprochen.

Sie treffen den Papst. Was sagen Sie zu ihm?
Geben Sie der Ökumene eine echte Chance und bitte Herrn Tebartz-van Elst einen einsamen Job.

Hauptamtliche Bürgermeister verdienen ...
Respekt für ihre Arbeit. Die hohe zeitliche Belastung und der erste Bürger einer Stadt zu sein ist mehr als nur ein Job oder „Verwaltung“.

„Ich hole bei der Wahl … Prozent“
Ich will 100% der Hardegser ansprechen, wäre begeistert wenn 80% zur Wahl gehen und glücklich, wenn mir dann 60% ihr Vertrauen schenken.

Sie haben einen politischen Wunsch frei …
Endlich eine gerechte Finanzverteilung von Bund/Land, damit wir wichtige Leistungen erbringen können, ohne die Bürger zusätzlich zu belasten.

Die Kreisfusion halte ich für …
sehr wichtig. Wir sind strukturell nach Göttingen ausgerichtet. Viele leben hier und arbeiten in Göttingen. Wir brauchen eine enge Anbindung.

Energiewende in Hardegsen – wie viele Windräder verträgt die Stadt?
Ich stehe zur Energiewende. Das Windvorrang-Gebiet in Lichtenborn ist  anerkannt, ökonomisch sinnvoll und deckt unseren Bedarf in Hardegsen.

Was bringt der Stadt die Niederschlagswassergebühr? Mehr als Streit?
Ich bin Hauseigentümer in Hardegsen und erwarte von der Politik eine faire und sachgerechte Lösung. Bitte keine Stammtischhoheit überm Rat.

Ist der Feuerwehrwettkampf der Extreme, „Europas Challenge“, auch ein Bild für die Stadt?
Absolut. Wir brauchen diese EDEL-Produkte in Hardegsen und das große Engagement der Feuerwehren. Sie begeistern mittlerweile viele Menschen.

Mögen Sie Esel?
Sehr sogar. Hardegsen ohne Esel geht gar nicht. Fragen Sie mal die Kinder oder im Wildpark. Den Freibad-Esel übrigens habe ich mit gestaltet.

Zwölf Orte, eine Stadt: Wie kann das gehen?
Der Wandel in der Gesellschaft erfordert neue Strategien und enge Zusammenarbeit. Ich bin dazu bereit und vertraue auf die Einsicht aller.

Das Interview führte Ute Lawrence

 
Zur Person

Dirk Schrader (50, SPD) ist in Hettensen geboren und lebt jetzt dort mit Frau und Tochter.

Der gelernte Bauzeichner machte seine Fachhochschulreife während der Bundeswehrzeit und absolvierte sein Ingenieurstudium an der Uni Paderborn in Höxter.

Er arbeitete in einem Ingenieurbüro, dann bei der Stadt Göttingen (Stadtentwässerung). Im Jahr 2000 wurde er Hardegser Bauamtsleiter und 2004 außerdem Leiter der Stadtwerke.

Als Gründungsmitglied engagiert er sich bei der Bürgerenergie Hardegsen.

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