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Freier Wähler will mehr Bürgerbeteiligung

Felix Leist, Folge 26 Freier Wähler will mehr Bürgerbeteiligung

Am 20. Januar ist Landtagswahl. Mit 20 Fragen stellt das Tageblatt die Kandidaten der Parteien in vier Wahlkreisen vor. Die Antworten sollen maximal 140 Zeichen (Twitterlänge) haben. Der 54-jährige Felix Leist aus Großenrode ist Kandidat der Freien Wähler und tritt im Wahlkreis 18 Northeim an. Leist, gebürtiger Kaiserslauterer, ist Vater dreier Kinder.

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Will „eine Schule für alle“: Felix Leist tritt bei den Landtagswahlen für die Freien Wähler im Kreis Northeim an.

Quelle: Hinzmann

Welchen Beruf üben Sie aus, und welche Ausbildung haben Sie?
Ich bin Leiter einer Kindertagesstätte. Von Beruf bin ich Erzieher und Mediator.

Seit wann sind Sie bei den Freien Wählern und in der Politik aktiv?
Politisch aktiv seit den 1980er Jahren in parteiunabhängigen Gruppierungen. Seit Mai 2011 in der Gruppe Northeim 21. Bei den Freien Wählern seit Juli 2012.

Welches politische Amt haben oder hatten Sie?
Beratendes Mitglied im Jugend und Sozialausschuss der Stadt Hardegsen. Kandidat für Northeim 21 bei der Kommunalwahl 2011.

Welche Hobbys haben Sie?
Lesen, Fotografieren, Motorradfahren.

Gab es ein prägendes Ereignis in ihrem Leben?
Das mehrmalige Durchqueren der Sahara.

Was würden Sie nach der Wahl als erstes in Niedersachsen durchsetzen?
Kindertagesstätten finanziell und personell besser ausstatten. Eine Schule für alle. Dass Inklusion konsequent umgesetzt wird.

Warum wollen Sie auf Landesebene Politik machen?
Ich möchte mich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide müssen unterstützt werden.

Was können Sie im Land verändern?
Die Teilhabe der Bürger am politischen Geschehen erhöhen.

Wie fahren Sie nach Hannover?
Mit der Bahn.

Warum treten ausgerechnet Sie in ihrem Wahlkreis als Kandidat an?
Weil meine Gruppe Northeim 21 mich aufgestellt hat und ich mich für mehr Transparenz in der Politik einsetzen möchte.

Koalition? Mit wem?
Wenn die anderen Parteien nicht umdenken wird es schwierig mit Koalition.

Ich hole... Prozent:
Das ist schwer zu sagen.

Mein politisches Vorbild ist:
Thomas Sankara.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Meines Vaters Land: Geschichte einer deutschen Familie“ von Wibke Bruhns.

Treffe ich die Bundeskanzlerin, sage ich ihr folgendes:
Widerstehen Sie den Lobbyisten und machen Sie eine Politik für die Menschen.

Sie haben einen politischen Wunsch frei:
Die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens.

Auf was können Sie nicht verzichten?
Vertrauen.

Wie beschreiben Sie ihren Charakter?
Zuverlässig, hilfsbereit, standfest.

Twittern Sie, haben Sie eine Facebook-Seite?
Nein.

Wie verbringen Sie einen freien Sonntag?
Mit Lesen und Nichtstun.

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