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Liberaler will Ganztagsbetreuung für Schüler

Klaus Trybuhl, Folge 28 Liberaler will Ganztagsbetreuung für Schüler

Am 20. Januar ist Landtagswahl. Mit 20 Fragen stellt das Tageblatt die Kandidaten der Parteien in vier Wahlkreisen vor. Die Antworten sollten maximal 140 Zeichen (Twitterlänge haben). Der 52-jährige Klaus Trybuhl kandidiert bei der Landtagswahl im Wahlkreis 17 (Göttingen-Stadt) für die FDP. Trybuhl, gebürtiger Einbecker, wohnt in Göttingen und Einbeck. Er ist Single und Vater von zwei Söhnen.

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„Ich setze auf den Veränderungswillen bei möglichst vielen Beteiligten“: FDP-Kandidat Klaus Trybuhl.

Quelle: Hinzmann

Welchen Beruf üben Sie aus und welche Ausbildung haben Sie?
In Göttingen habe ich Lehrer studiert und diesen Beruf übe ich sehr gerne aus.

Seit wann sind Sie Parteimitglied und in der Politik aktiv?
Als meine Kinder erwachsen wurden trat ich 2005 in die FDP ein; geprägt war ich durch die gute Arbeit von Genscher (und Helmut Schmidt).

Welches politische Amt haben oder hatten Sie?
Ich war im Kreistag. Im Kreisvorstand Göttingen bin ich tätig. Im Landesfachausschuss Schulpolitik bin ich 2. Vorsitzender.

Welche Hobbys  haben Sie?
Wenn noch Zeit bleibt mit Freunden losziehen, im Fitnessstudio austoben (viel zu selten).

Welches war das prägende Ereignis in  Ihrem Leben?
Als kleiner Junge begegnete ich zufällig Willy Brandt, der tatsächlich zehn Minuten mit mir redete. Ansonsten vergeht kein Tag, der uns nicht prägt.  

Was würden Sie nach der Wahl als erstes in Niedersachsen durchsetzen?
Ich werde dafür sorgen, dass alle Schulkinder eine freiwillige kostengünstige Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen können.

Warum wollen Sie auf Landesebene Politik machen?
Weil es übergreifende Themen gibt, die nicht durch die einzelnen Kommunen gelöst werden können.

Was können Sie im Land verändern?
Ich setze auf den Veränderungswillen bei möglichst vielen Beteiligten; wirkliche Veränderungen kann man nur gemeinsam anpacken.

Wie fahren Sie nach Hannover?
Sehr gern mit dem ICE – von Göttingen aus ist dies eine tolle Möglichkeit. Aus anderen Orten in Südniedersachsen wird das schon schwieriger.

Warum treten ausgerechnet Sie in Ihrem Wahlkreis als Kandidat an?
Man wird ja als Kandidat frei gewählt – und weil ich mir sogar eine eigene Meinung erlaube.

Koalition? Mit wem?
Die Zukunft wird neue Fragen aufwerfen, die in gemeinsamen Anstrengungen aller Parteien gelöst werden.

Ich hole... Prozent
Nicht „ich“ hole die Ergebnisse! Man muss schon Bescheidenheit lernen und sehen, dass die Ergebnisse von den Menschen geschenkt werden.

Mein politisches Vorbild ist:
Genscher, Schmidt, Solms, mein ehemaliger Klassenlehrer. Der lehrte, dass man nie über Geld oder Zeit anderer Menschen einfach so verfügen darf.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Kompetenzorientierung in der Ausbildung“ – ein Buch über Lehrerausbildung unter neuen Vorzeichen.

Treffe ich die Bundeskanzlerin, sage ich ihr folgendes:
Frau Merkel verdient Respekt; und doch hat man manchmal den Eindruck, dass sie die unterschiedlichen Strömungen klarer strukturieren sollte.

Sie haben einen politischen Wunsch frei:
Ich wünsche jedem jungen Menschen einen guten Ausbildungsplatz. Daher setze ich mich für gute Schulen und eine florierende Wirtschaft ein.

Auf was können Sie nicht verzichten?
Auf gute konstruktive Ideen und Gespräche – und auf Gummibärchen.

Wie beschreiben Sie  Ihren Charakter?
Ich bin manchmal ungeduldig, will schnell gute Gedanken umgesetzt wissen. Aber angeblich habe ich auch gute Seiten – behaupten meine Freunde. 

Twittern Sie, haben Sie eine Facebook-Seite?
Auf Facebook kann man mich jederzeit kontakten.

Wie verbringen Sie einen  freien Sonntag?
Mit dem Beantworten von Mails und gern auch mit Spaziergängen und Cappu in der Stadt. bar

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