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Linke will für artgerechte Tierhaltung kämpfen

Marianne König, Folge 3 Linke will für artgerechte Tierhaltung kämpfen

Am 20. Januar ist Landtagswahl. Mit 20 Fragen stellt das Tageblatt die Kandidaten der Parteien in vier Wahlkreisen vor. Die Antworten sollen maximal 140 Zeichen (Twitterlänge) haben. Die Moringerin Marianne König kandidiert für die Linken im Wahlkreis 18 Northeim.  Die 58-Jährige lebt in einer Patchworkfamilie mit fünf Kindern und sechs Enkelkindern.

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Northeimer Direktkandidatin der Linken: Marianne König im Parteibüro der Linken in Göttingen im Roten Zentrum.

Quelle: Hinzmann

Welchen Beruf üben Sie aus, und welche Ausbildung haben Sie?

Krankenschwester, Weiterbildung zur Stationsleitung.
Seit wann sind Sie Parteimitglied und in der Politik aktiv?

Seit 1998 in der PDS, bis 1990 Mitglied in der SPD.
Welches politische Amt haben oder hatten Sie?

Landesschatzmeisterin und als Landesvorsitzende die PDS in die Vereinigung mit der WASG geführt. Derzeit Beisitzerin im Landesvorstand und im Kreisvorstand.
Welche Hobbys haben Sie?

Alle Freizeitbeschäftigungen, die ich mit meinen Enkelkindern ausleben kann.
Gab es ein prägendes  Ereignis in ihrem Leben?

Erst 1980 wurde bekannt, dass es ein KZ in Moringen gab. Bis dahin herrschte die Mauer des Schweigens. Das zeigt, dass keine Aufarbeitung erfolgte.
Was würden Sie nach der Wahl als erstes in Niedersachsen durchsetzen? 

Die artgerechte Tierhaltung steht für mich an erster Stelle. Sie hat großen Einfluss auf unsere Ernährung und vor allem die Gesundheit unserer Kinder.

Warum wollen Sie auf Landesebene Politik machen?

Weil ich glaube, dass Kommunal- und Landespolitik den besten Einstieg für mehr Bürger-Mitbestimmung bieten.
Was können Sie im Land verändern?

Wir haben bereits verändert: Fragen der guten Ernährung muss für alle Menschen unabhängig vom Einkommen möglich sein.
Wie fahren Sie nach Hannover?

Mit Bus und Bahn.
Warum treten ausgerechnet Sie in ihrem Wahlkreis als Kandidat an? 

Weil mir meine Kreispartei das Vertrauen ausgesprochen hat und ich die Probleme im Heimatort kenne und an einer Veränderung  mitwirken will. 
Koalition? Mit wem?

Wir werden keine Regierung unterstützen oder tolerieren, deren Politik nicht den Interessen der lohnabhängigen und erwerbslosen Mehrheit entspricht. 
Ich hole (…) Prozent?

Ich hole  6 plus Prozent.
Mein politisches Vorbild ist:

Nelson Mandela.

Welches Buch lesen Sie gerade?  

Ayla und das Lied der Höhlen von Jean M. Auel.
Treffe ich die Bundeskanzlerin, sage ich ihr folgendes:

Frau Merkel, Sie haben viel Leid und Kummer nicht nur über die griechische Bevölkerung gebracht.
Sie haben einen politischen Wunsch frei: 

Das bedingungslose Grundeinkommen wird in Deutschland eingeführt.
Auf was können Sie nicht verzichten?

Die Zeitung und Tasse Kaffee nach dem Aufstehen.
Wie beschreiben Sie ihren Charakter?

Standfest und fürsorglich.
Twittern Sie, haben Sie eine Facebook-Seite? 

Ja, ich habe eine Facebook Seite.
Wie verbringen Sie einen freien Sonntag?

Verschieden: Den letzten mit meinem Mann und meinen Enkelkindern im Osnabrücker Zoo, einen anderen mit Kirchgang oder beim Brunchen mit Freunden.

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