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Humke: „Wir haben Ziel nicht erreicht“

Linke in Göttingen Humke: „Wir haben Ziel nicht erreicht“

Die Linken sind raus. Im Roten Zentrum ist die Stimmung gedrückt, als die Zahlen der ersten Hochrechnung über die Leinwand flimmern. Einige haben mit den Tränen zu kämpfen. „Ich bin enttäuscht, auch persönlich“, sagt Patrick Humke, Landtagsabgeordneter und Direktkandidat für den Wahlkreis Göttingen-Stadt.

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Linke bleibt draußen: Enttäuschung in Göttingen.

Quelle: Vetter

Göttingen. Bei dem von CDU und SPD medial geführten Lagerwahlkampf sei seine Partei hinten runter gefallen. In Umfragen seien die Linken klein gehalten worden. Der Wille, weiter zu machen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sei da. „Das sind wir unseren Wählern im Land schuldig“, sagt Humke.

Die Basis für die Linke sei im Land und in der Stadt Göttingen gut. Im Stadtgebiet hat die Linke im Vergleich zu 2008 rund 4,8 Prozentpunkte verloren. Sie erreicht hier 5,76 Prozent. Humke als Direktkandidat kommt auf 5,04 Prozent der Erststimmen. „Immerhin habe ich als Person nicht so stark verloren wie die Partei.“ Vor allem, so Humkes erste Analyse für seinen Wahlkreis, habe der Linken die „extrem niedrige“ Wahlbeteiligung geschadet. Er nennt exemplarisch den Holtenser Berg und den Leineberg.

„Wir haben unser Ziel nicht erreicht. Das kann man nicht schön reden“, sagt Sabine Lösing, Göttinger Europaabgeordnete . Die Enttäuschung ist ihr ebenso ins Gesicht geschrieben wie Gerd Nier, Vorsitzender der Göttinger Ratsfraktion der Linken. Nier lobt die „gute Arbeit“ der noch amtierenden Landtagsfraktion.

Tageblatt aktuell: Landtagswahl-Ergebnisse nach Wahlkreisen gibt es hier.
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Für die Freien Wähler hat es beim zweiten Anlauf nicht für den Einzug in den Landtag gereicht. Im Eichsfeld erzielte Direktkandidat Dietmar Ehbrecht mit 10,36 Prozent allerdings ein beachtliches Ergebnis. Bei den Zweitstimmen waren es 4,58 Prozent.

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