Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Countdown für Bullerjahn-Premiere

Teil 13: Innenausbau und Bau-Chronologie Countdown für Bullerjahn-Premiere

Das Bullerjahn nimmt Gestalt an. Wo noch vor knapp zwei Wochen kaum etwas von der künftigen Inneneinrichtung zu erahnen war, sieht es heute fast schon wohnlich aus.

Voriger Artikel
„Göttingen kauft man nicht in Göttingen“
Nächster Artikel
Der Küchen-Bullerjahn: Zwischen Ring und Rouladen

Fast fertig ist der große Gastraum: In etwas mehr als einer Woche sollen hier erste Gäste bewirtet werden.

Quelle: Hinzmann

Die Theke im Gastraum ist aufgebaut. Dahinter steht an der Wand ein mächtiger Backofen. An den Decken hängen inzwischen die handgefertigten Lampen aus Aluminium. Im Gastraum sind die Sitzgruppen aufgestellt. Noch sind die neuen Eichenböden im Bullerjahn und ehemaliger Scharwache mit Abdeckvlies vor Kratzern geschützt.

Die offizielle Eröffnung ist für Freitag, 5. November, geplant. Einen Probelauf gibt es am 2. November zur Verleihung des Kaufmannslöffels. „Jetzt wird es auch langsam Zeit“, sagt Olaf Feuerstein nach achtmonatiger Bauphase. „Die Leute sind heiß auf den Bullerjahn.“

Im November soll dort, wo der Ratskeller war, der Bullerjahn eröffnen. Auch die Stadt Göttingen hat die Bauarbeiten in den vergangenen Monaten mit Fotos dokumentiert.

Zur Bildergalerie

Vom „Rathskeller“ zum „Bullerjahn“: Fast 26 Jahre steht das Restaurant unter der Leitung von Ehepaar Karin und Peter Ollhoff. Silvester 2009 bewirten die beiden zum letzten Mal ihre Gäste. Im Januar kommen die verbliebenen Einrichtungsgegenstände bei einer Versteigerung unter den Hammer. Im März 2010 beginnen die grundlegenden Umbau- und Modernisierungsarbeiten.

Die Trennwände im großen Gastraum verschwinden, auch die im Westen gelegenen Küchen-, Lager- und Sanitärräume werden im Zuge der achtmonatigen Umbauphase komplett neu organisiert. Teil des von Pächter Olaf Feuerstein vorgelegten Konzeptes für das Bullerjahn ist die im Erdgeschoss befindliche Scharwache, die Platz für geschlossene Gesellschaften bieten soll.

Herzstück des neuen Restaurants wird die Küche. Während der Bauzeit muss ihre Decke zeitweilig von Stützen getragen werden. Nicht nur hier, sondern im kompletten Keller werden von den Handwerkern die Elektrik, Heizung, Lüftung und Versorgungsleitungen erneuert. Im Schankraum mit seinen fünf Säulen werden im Thekenbereich Fliesen verlegt, im übrigen Raum Eichenbohlen. Draußen führt künftig ein Fahrstuhl in den Gewölbekeller.

In der nächsten Folge: Küchenchef Jürgen Ehrhardt übernimmt die Bullerjahn-Küche.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ratskeller-Serie

Das Alte Rathaus in Göttingen – seit fast 740 Jahren dominiert das Gebäude das Stadtzentrum. Gut 30 Jahre nach der bisher größeren Sanierung wird im Rathaus wieder gebaut. Ende Oktober soll ein neues Restaurant eröffnen.