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Der große Tag

Künftige Erstklässler über ihren Schulstart Der große Tag

2300 Erstklässler werden an diesem Sonnabend in Stadt und Landkreis Göttingen eingeschult. Mit welchen Erwartungen gehen die Abc-Schützen ihren neuen Lebensabschnitt an? Das Tageblatt hat bei sechs Schul-Neulingen aus der Region nachgefragt – und ihnen sieben Fragen zur Einschulung gestellt.

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Sieben Fragen zur Einschulung

... an Luca Hertwig (6), Gieboldehausen

Was fällt Dir beim Wort „Schule“ als allererstes ein?

Ich werde viel lernen.

Dein erster Schultag – worauf freust Du dich ganz besonders?

Auf meine Freunde aus dem Kindergarten.

Hast Du schon Deinen Schulranzen gepackt? Was ist alles drin / Was kommt noch rein?

Ich habe alles drin, was rein muss – das haben meine Oma und Mama alles gemacht.

Wer wird alles bei Deiner Einschulungsfeier dabei sein?

Mama, Oma, Opa, Onkel, Patentante und Patenonkel, Tanten.

Kannst Du vielleicht schon ein bisschen lesen, schreiben oder rechnen?

Schreiben kann ich schon.

Weißt Du denn auch schon, was Du später mal werden willst?

Landwirt.

Hast Du einen Wunsch, was unbedingt in deiner Schultüte drin sein soll?

Ein Siku-Trecker!

Sieben Fragen zur Einschulung

... an Sophie Heinrich (6), Göttingen

Was fällt Dir beim Wort „Schule“ als allererstes ein?

Kinder und Lehrer.

Dein erster Schultag – worauf freust Du dich ganz besonders?

Auf die Schultüte.

Hast Du schon Deinen Schulranzen gepackt? Was ist alles drin / Was kommt noch rein?

Ja. Ganz viele Mappen, Federtasche, Hefte, Elternmappe. Eine Flasche Wasser und die Frühstücksdose kommen noch rein.

Wer wird alles bei Deiner Einschulungsfeier dabei sein?

Meine Tante „Baba“, Onkel Holger, Oma Elke, Mama, Papa und mein Bruder Marcel.

Kannst Du vielleicht schon ein bisschen lesen, schreiben oder rechnen?

Ich kann schon ein bisschen schreiben und rechnen.

Weißt Du denn auch schon, was Du später mal werden willst?

Tierpfleger.

Hast Du einen Wunsch, was unbedingt in deiner Schultüte drin sein soll?

Süßigkeiten.

Sieben Fragen zur Einschulung

... an Charlotte Kopp (6), Gieboldehausen

Was fällt Dir beim Wort „Schule“ als allererstes ein?

Klassenraum.

Dein erster Schultag – worauf freust Du dich ganz besonders?

Auf die Einschulung – endlich geht’s los!

Hast Du schon Deinen Schulranzen gepackt? Was ist alles drin / Was kommt noch rein?

Schulbücher, Hefte, Stifte, Schere, Kleber, Sportsachen.

Wer wird alles bei Deiner Einschulungsfeier dabei sein?

Papa, Mama, mein Bruder Lennard, Uroma Maria, Opa Ernst und Oma Anneliese, Oma Gudrun, meine Pati Nicole mit Famile.

Kannst Du vielleicht schon ein bisschen lesen, schreiben oder rechnen?

Ja! 1+1=2, 3+3=6, 5+5=10. Ich kann viele Namen lesen und schreiben, und auch das Wort „Zoo“.

Weißt Du denn auch schon, was Du später mal werden willst?

Ärztin.

Hast Du einen Wunsch, was unbedingt in deiner Schultüte drin sein soll?

„Schleich“-Spielzeug, ein Schimmel.

Sieben Fragen zur Einschulung

... an Lea Lotze (6), Adelebsen

Was fällt Dir beim Wort „Schule“ als allererstes ein?

Dass man viele neue Sachen lernt.

Dein erster Schultag – worauf freust Du dich ganz besonders?

Auf meine Schultüte!

Hast Du schon Deinen Schulranzen gepackt? Was ist alles drin / Was kommt noch rein?

Ja, eine Federmappe, Bücher, Hefte und ganz viele Stifte. 

Wer wird alles bei Deiner Einschulungsfeier dabei sein?

Mama, Papa, meine Schwestern Mia und Paula, alle Omas und Opas und meine Paten. 

Kannst Du vielleicht schon ein bisschen lesen, schreiben oder rechnen?

Ich kann meinen Namen schreiben und noch ein paar andere Wörter. Rechnen kann ich schon ein bisschen.

Weißt Du denn auch schon, was Du später mal werden willst?

Forscherin und Sängerin.

Hast Du einen Wunsch, was unbedingt in deiner Schultüte drin sein soll?

Eine Arbeitshose, damit ich meinem Papa in der Werkstatt helfen kann.

Sieben Fragen zur Einschulung

... an Marieke Germerott (6), Duderstadt

Was fällt Dir beim Wort „Schule“ als allererstes ein?

Ich möchte Spaß haben, neue Freunde finden, lesen und schreiben lernen.

Dein erster Schultag – worauf freust Du dich ganz besonders?

Auf meine Klassenlehrerin.

Hast Du schon Deinen Schulranzen gepackt? Was ist alles drin / Was kommt noch rein?

Turntasche, Etui, Brotbüchse, ein Malheft und Stifte. Dazu dann noch Bücher und Hefte.

Wer wird alles bei Deiner Einschulungsfeier dabei sein?

Meine Omas und Opas, Mama und Papa, mein Bruder, Tante und Cousin, meine Patin Carolin mit Sophie.

Kannst Du vielleicht schon ein bisschen lesen, schreiben oder rechnen?

Ich kann meinen Namen schreiben und etwas rechnen.

Weißt Du denn auch schon, was Du später mal werden willst?

Nein – ich habe so viele Sachen im Kopf, dass ich gar nicht weiß, was ich mal werden will.

Hast Du einen Wunsch, was unbedingt in deiner Schultüte drin sein soll?

Süßigkeiten (nicht so viele), Minibuch, Stifte, Radiergummi, Lineal und Spitzer.

Sieben Fragen zur Einschulung

... an Fynn Elias Gardemin (5), Göttingen

Was fällt Dir beim Wort „Schule“ als allererstes ein?

Bücher.

Dein erster Schultag – worauf freust Du dich ganz besonders?

Neue Freunde finden.

Hast Du schon Deinen Schulranzen gepackt? Was ist alles drin / Was kommt noch rein?

Bücher, Mappen, Federmappe mit vielen Stiften.

Wer wird alles bei Deiner Einschulungsfeier dabei sein?

Eltern, kleiner Bruder, Großeltern, Tanten, Onkel, Cousin, Cousinen etc.

Kannst Du vielleicht schon ein bisschen lesen, schreiben oder rechnen?

Ich kann schon etwas rechnen, Buchstaben „lesen“ und meinen Namen schreiben.

Weißt Du denn auch schon, was Du später mal werden willst?

Flugzeugpilot.

Hast Du einen Wunsch, was unbedingt in deiner Schultüte drin sein soll?

Süßigkeiten.

Polizei und Verbände appellieren an Eltern und andere Verkehrsteilnehmer

Göttingen. Zur Schule und wieder nach Hause: Unaufmerksamkeiten auf dem Schulweg sind dabei programmiert. Die Polizei Göttingen hat deshalb Tipps für Autofahrer und Eltern zusammengestellt.

Viele Erstklässler müssen den Schulweg von Anfang an oder zumindest schon nach kurzer Zeit allein bestreiten. Polizeikommissar Jörg Arnecke warnt Autofahrer: „Kinder nehmen Verkehrsabläufe, insbesondere gefahrene Geschwindigkeiten und den Abstand zu Fahrzeugen, anders als Jugendliche oder Erwachsene wahr. Hieraus können sich unkalkulierbare Gefahrensituationen für die Schulanfänger ergeben.“ Auch die Eltern nimmt Arnecke in die Pflicht, Mitverantwortung für einen sicheren Schulweg ihrer Kinder zu übernehmen: „Geben Sie Ihrem Kind die Chance, selbstständig zu werden, indem es zu Fuß zur Schule geht oder mit dem Bus fährt.“ Er rate dringend von den sogenannten Eltern-Taxen ab. Damit gemeint sind Eltern, die ihre Kinder ständig mit dem Auto zur Schule bringen. „Wenn Eltern-Taxi, dann mit einem Kindersitzt, der den rechtlichen Vorgaben entspricht“, sagt Arnecke. Kinder im Elterntaxi seien gefährlichen Situationen hilflos ausgeliefert, insbesondere wenn sie während der Fahrt nicht mit geeigneten Rückhaltesystemen gesichert sind.

Auch Michaela Gubert, stellvertretende Geschäftsführerin des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover (GUVH) und der Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN), findet klare Worte, wenn es um die Sicherheit der Kleinsten im Straßenverkehr geht: „Eltern sollten angesichts der Unfallrisiken nicht zu dem Schluss kommen, dass sie die Kinder am besten selbst mit dem Auto zur Schule bringen. Zunächst stellen Eltern fest, dass es gefährlich vor der Schule ist, dann entscheiden sie sich, ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren.“ Dadurch steige wiederum die Gefahr für die anderen – und es werden noch mehr Kinder mit dem Auto gefahren. Bei einer zu langen Wegstrecke könnten Eltern die Kinder auch an einer geeigneten Stelle 500 Meter von der Schule entfernt absetzen. Gubert: „Kinder, die an der frischen Luft zur Schule gehen, erleben nicht nur aktiv ihre Umwelt. Sie lernen auch, selbst Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen. Schritt für Schritt gehen sie in Richtung Selbstständigkeit.“

„Sichere Schulwege und das richtige Verhalten im Straßenverkehr sind die Voraussetzung dafür, dass Kinder wohlbehalten in der Schule ankommen“, betont Birgit Blaich-Niehaus, Leiterin der Abteilung Verkehr des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. „Gerade die Schulanfänger sind damit schnell überfordert, denn sie müssen erst noch lernen, die schwierigen und komplexen Situationen des Straßenverkehrs zu meistern. Sie sind leicht abzulenken, können Gefahren nicht richtig einschätzen, und ihre Reaktionszeit ist etwa zwei bis drei Mal so lang wie die eines Erwachsenen.“

Von Markus Riese und Kimberly Fiebig

Tipps für Erstklässler-Eltern

- Üben Sie mit Ihren Kindern das Überqueren der Fahrbahn.
- Bringen Sie Ihren Kindern den Drei-Schulter-Blick bei: Erst links über die Schulter blicken, dann rechts und nochmal links, bevor die Straße überquert wird.
- Begleiten Sie ihr Kind sporadisch auf dem Schulweg und kontrollieren Sie, ob sich Ihr Kind noch so verhält, wie Sie es mit ihm geübt haben.
- Rollentausch: Ihr Kind bringt Sie zur Schule und erklärt Ihnen den eingeübten Schulweg.
- Organisieren Sie mit anderen Eltern und Kindern Abholketten, begleiten Sie Ihr Kind bis zum ersten Treffpunkt und holen Sie es von dort wieder ab.
- Fahren Sie Ihr Kind nur in Ausnahmefällen zur Schule – und nur mit einem geeigneten und sicheren Kindersitz.
- Helle Kleidung und Reflektoren sorgen dafür, dass Ihr Kind in bis zu 140 Metern Entfernung für Autofahrer erkennbar ist.

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