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Thema des Tages Günstiger durchs Studium
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10:47 13.01.2017
Warum nicht mal in ein Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters? Das Kulturticket bietet für Studierende kostenlosen Eintritt an der Abendkasse. Quelle: Bänsch
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Göttingen

Gratisfahrten mit dem Metronom

Mobilität: Mit dem Semesterticket reisen Studierende in Niedersachsen und Bremen in vielen Nahverkehrszügen kostenfrei. Für andere Züge gibt es Sparpreise. Die Fahrkarte ist dann aber nur für eine bestimmte Zugverbindung gültig.

Die Bahn bietet zudem günstig Restkontigente an (bit.ly/zs15sparbahn). Im Vergleich zu den regulären Bahnpreisen (Göttingen – Berlin: 78,50 Euro) sind die Tarife von Fernbussen günstig (Göttingen – Berlin etwa mit Flixbus: 15 bis 23,80 Euro). Die Nachteile: Die Busse fahren von Göttingen aus deutlich weniger Städte an als die Bahn. Sie verkehren seltener, brauchen oft länger und bieten Reisenden weniger Platz.

Als Alternative zur Bahn fahren seit Mitte Dezember Züge von Locomore von Stuttgart nach Berlin und zurück. Sie halten auch in Göttingen.

Miteinander vergleichen lassen sich die Angebote verschiedener Fernbuslinien auf Internet-Plattformen wie fernbusse.de. Mitfahrzentralen wie blablacar.de vermitteln Fahrten, bei denen sich die Beifahrer an den Spritkosten beteiligen (Göttingen – Berlin: 16 bis 21 Euro). Am billigsten ist das Trampen.

Günstig Reisen: Mit den Semesterticket ist der Metronom kostenlos nutzbar. Quelle: Hinzmann

 

Asta hilft bei Fahrrad-Reparaturen

Fahrrad: Mit dem Semesterticket können Göttinger Studierende das Busnetz der Stadt kostenfrei nutzen. Auch Fahrten nach Rosdorf und Bovenden sind gratis.

Viele Studierende fahren Rad. Gute gebrauchte Räder gibt es ab 50 Euro zu kaufen. Entsprechende Angebote finden sich auf dem virtuellen schwarzen Brett von StudIP (Mobiles).

Die Universität betreibt einen Internet-Flohmarkt. Die Stadt versteigert zweimal im Jahr Räder, im Frühjahr online und im Herbst vor Ort. Termine lassen sich beim Fundbüro erfragen, Telefon 0551/400-2186.

Hilfestellungen bei Reparaturen und das nötige Werkzeug bietet die kostenlose Do-It-Yourself Fahrradwerkstatt montags und dienstags von 17 bis 20 Uhr im Keller des Asta-Gebäudes, Goßlerstraße 16a. Ein solches Angebot macht zudem der Allgemeine Deutsche Fahrradclub donnerstags von 17.30 bis 20 Uhr in der Göttinger Güterbahnhofstraße 9.

Günstige Fahrräder gibt es bei der Versteigerung der Stadtverwaltung: Jana Schreier bringt die Räder unter den Hammer. Quelle: Pförtner

 

Casting für WG-Bewerber

Wohnen: Konkurrenzlos günstig sind die Mieten der Wohnheime, die das Studentenwerk Göttingen an mehreren Standorten im Stadtgebiet betreibt. 4500 Plätze bieten sie. Besonders groß ist die Nachfrage im April und im Oktober, wenn Erstsemester in die Stadt strömen. Es empfiehlt sich, sich bereits vor der Einschreibung unverbindlich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Günstiger als ein Ein-Zimmer-Appartements sind Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Angebote finden sich auf Plattformen wie uni-goettingen.de, wg-gesucht.de, studentenwg.de oder wg-suche.de. Da es in der Regel mehrere Bewerber gibt, führen Wohngemeinschaften meistens Castings durch. Genommen wird, wer dazu passt.

Einen Teil der Kosten wieder hereinholen kann, wer das eigene Zimmer vermietet, wenn er es am Wochenende oder während der Semesterferien nicht benötigt. Angebote lassen sich auf Plattformen wie oder einstellen.

 

Möbel vom Recyclinghof

Einrichtung: Gebrauchtwarenhäuser verkaufen für wenig Geld Möbel und Haushaltswaren, so die Neue Arbeit – Brockensammlung, Levinstraße 1, oder Möbelino, Groner Landstraße 48.

Schnäppchen lassen sich auf der Gebrauchtwarenbörse des Göttinger Recyclinghofs, Rudolf-Wissel-Straße 5, machen. Einmal im Jahr organisieren die Göttinger Entsorgungsbetriebe zudem einen Warentauschtag. Verboten ist dagegen es, Sperrmüll mitzunehmen.

Wer Elektrogeräte, Fahrradteile oder Werkzeug braucht, sollte sich auf Flohmärkten umschauen. Mehr als 200 Standbetreiber stehen immer am ersten Sonntag eines Monats beim Kauf Park, Am Kauf Park. Gebrauchtes gibt es außerdem unter anderem regelmäßig auf dem Göttinger Schützenplatz, dem Wochenmarkt und dem Real-Gelände, Große Breite 6, zu kaufen (alle ), sowie in der Kaufland-Tiefgarage, Kurze Geismarstraße. Fundgruben sind das Portal Ebay Kleinanzeigen oder die Flohmarkt-Apps Shpock und Stuffle.

 

Kostenlose Lebensmittel

Essen: Lebensmittel, deren Haltbarkeit bald abläuft oder die bei der übrig geblieben sind, werden in einem Regal im Eingangsbereich des Weltladens, Nikolaistraße 50, kostenlos angeboten.

Eine ähnliche Aktion läuft im Autonomicum, Zentralcampus, Blauer Turm, Raum unten links. Auf der Landkarte von Mundraub finden sich Orte, wo in Göttingen frei zugänglich Obst, Kräuter und Nüsse wachsen. Geld spart, wer selber kocht, statt sich Fertigpizzen kommen zu lassen. Viele Studierende nutzen die Mensen, die das Studentenwerk betreibt. Restaurants machen zum Teil spezielle Angebote für Studierende. Vergünstigungen bieten zudem Gastro-Betriebe, die die Aktion Heimvorteil unterstützen, .

 

Hemden vom Kleiderkreisel

Kleidung: Kleidungsdiscounter sind bei einigen Studierenden wegen der Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländer nicht populär. Günstige Gebrauchtkleidung gibt es unter anderem bei Neue Arbeit – Brockensammlung, Levinstraße 1, oder der Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes.

Studierende mit Kindern sollten die Kinderkleiderflohmärkte nutzen, die von Kindergärten und Schulen organisiert werden. Anbieter im Internet sind Kleiderkreisel oder die Tauschbörse Kleiderkorb. Beim Tauschen fallen nur die Versandkosten an. Ein Nachteil: Kleidung, die nicht passt oder nicht gefällt, lässt sich nicht zurückgeben.

 

Lehrbücher zum halben Preis

Studium: Viel Geld verschlingt der Kauf von Lehrbüchern. Gebrauchte Bücher werden auf dem Internet-Flohmarkt der Göttinger Universität angeboten. Manches findet sich auf den Schwarzen Brettern in den verschiedenen Instituten. Im Internet helfen Plattformen wie Tauschticket, Bücher-Börse oder .

Bei Abos von Zeitungen und Magazinen erhalten Studierende Sonderkonditionen. Das Göttinger Tageblatt inklusive E-Paper kostet im Monat 25,60 Euro.

 

Kostenlos aufs Festival

Freizeit: Göttinger Studierende erhalten mit dem kostenfreien oder stark ermäßigten Eintritt zu vielen Veranstaltungen örtlicher Kultur- und Sportanbieter. Informationen dazu gibt der Asta.

Breit und vielseitig ist das Angebot des Hochschulsports, das von Aikido bis Zumba reicht.

Filme auf großer Leinwand im Hörsaal zeigen verschiedene Initiativen wie Club-Kino oder Unikino. Wer als Freiwilliger auf Festivals, Eintrittsbändchen verteilt oder Müll einsammelt, braucht nicht mehr als 100 Euro für das Ticket zahlen. Das bieten etwa Southside, Hurricane, Melt oder Dockville an. Die Bewerbungsfrist endet einige Monate vorher.

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