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Jäger legen auf 14-jährigen Jungen an

Vorfall bei Göttingen Jäger legen auf 14-jährigen Jungen an

Bei einer Drückjagd bei Göttingen haben Jäger beinahe einen 14-jährigen Jungen getroffen. Der Schüler hatte sich zwar auf den Boden geworfen, geschrien und seine rote Schultasche mehrmals in die Luft geworfen, um die Jäger zu warnen. Dennoch legten die Männer offenbar noch dreimal in die Richtung des 14-Jährigen an, um ein verletztes, fliehendes Wildschwein zu treffen. Jetzt ermittelt die Polizei.

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Anlegen und zielen: Jäger haben bei Göttingen einen 14-jährigen Jungen im Visier gehabt.

Quelle: dpa/Symbolbild

Niedernjesa. Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag, als der Junge nahe der Landesstraße 568 mit dem Fahrrad unterwegs zum Sport in Niedernjesa war.

Plötzlich habe er mehrere Schüsse auf dem benachbarten Feld gehört und einen Jäger entdeckt, der direkt in seine Richtung angelegt habe, berichtete der Junge dieser Zeitung. Trotz seiner Warnungen seien drei weitere Schüsse gefallen. Einer habe im Maisfeld vor ihm eingeschlagen. Aus Angst sei er dann davongerannt - glücklicherweise unverletzt. Die Jäger hätten sich nicht um ihn gekümmert.

Die Polizei bestätigte, dass der 14-Jährige die Jäger angezeigt hat. Weil er sich das Autokennzeichen merkte, kamen die Ermittler den Männern schnell auf die Spur.

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