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LKA-Zahlen zeigen Anstieg bei Flüchtlingskriminalität

Gewalttaten LKA-Zahlen zeigen Anstieg bei Flüchtlingskriminalität

Der gewaltsame Tod zweier junger Menschen in der vergangenen Woche in Hannover geht offenbar auf das Konto eines 25-jährigen Syrers. Gleichzeitig gibt es neue Zahlen des Landeskriminalamts Niedersachsen, die den Schluss zulassen, dass mit Flüchtlingszuzug ein Anstieg von Gewalttaten einhergegangen ist.

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Quelle: Symbolbild

So wurden gemäß der Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahr 2016 in Niedersachsen 2082 Gewalttaten registriert, die von Flüchtlingen verübt worden seien. Im Jahr zuvor seien es noch 1183 Gewaltfälle gewesen, der Anstieg betrage also knapp 76 Prozent. Gemessen an allen Fällen von Gewaltkriminalität in Niedersachsen (19.267 Fälle) betrage 2016 der Anteil von Taten, die von Flüchtlingen verübt worden seien, 10,8 Prozent. Im Jahr zuvor seien es noch 6,7 Prozent gewesen.

Auch bei von Flüchtlingen begangenen Sexualstraftaten wie Vergewaltigung, sexueller Missbrauch und Verbreitung pornografischer Schriften habe es einen Anstieg der Fälle von 176 auf 376 gegeben. Bei „sexuellen Kontaktdelikten“, zu denen auch sexuelle Nötigung und Missbrauch zählten, habe man zwischen 2015 und 2016 einen Anstieg um 126,8 Prozent registriert – von 134 auf 304 aufgeklärte Fälle von tatverdächtigen Flüchtlingen.

Der 25-Jähriger Syrer, der wegen der beiden Bluttaten in Hannover dringend tatverdächtig ist, war indes schon vor Beginn des Flüchtlingsstroms im Jahr 2015 in Deutschland. Nach HAZ-Informationen kam er 2014 als anerkannter Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskonvention nach Hannover und begann ein Studium der Elektrotechnik.

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