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Falsche Polizisten erhalten mehrmonatige Haftstrafen

Gerichtsurteil Falsche Polizisten erhalten mehrmonatige Haftstrafen

Das Amtsgericht hat drei Trickbetrüger zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt. Zwei Hamburger hatten sich im Juli 2016 in Langenhagen als Polizisten ausgegeben und 3650 Euro von Magda H. gestohlen.

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Symbolbild

Hannover. Der Dritte wartete als Fahrer im Wagen. Ein vierter Angeklagter wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen, „auch wenn es naheliegend ist, dass er wahrscheinlich beteiligt war“, so die Richterin.

Der 48-jährige Mario B. und sein Komplize Andy M. (38) hatten der 87-Jährigen einen gefälschten Polizeiausweis gezeigt und gefragt, ob sie bestohlen wurde. Als H. Umschläge mit insgesamt 3650 Euro holte, lenkten die beiden ihr Opfer ab und verschwanden mit dem Geld. Im Fluchtwagen warteten Jonny K. und B.s Patensohn Mario B. (28). „Niederträchtig“ nannte die Staatsanwaltschaft die Tat am Mittwoch.

Was die Männer nicht wussten: Sie wurden bereits von der Hamburger Polizei observiert. Nach dem Diebstahl stoppte diese das Fluchtauto. Mario B. (48) und Andy M. gestanden die Tat. Sie wurden zu zehn Monaten beziehungsweise einem Jahr auf Bewährung verurteilt, Jonny K. zu neun Monaten. Magda H. war mit dem Urteil nicht zufrieden: „Die gehen bestimmt wieder auf Menschen los.“

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