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Nach Unwetter: Wie gut ist die Ernte der Bauern?

Landwirtschaft Nach Unwetter: Wie gut ist die Ernte der Bauern?

„Die Getreideerträge sind enttäuschend, die Qualitäten mittelmäßig.“ Diese Bilanz zieht Cord Bösch, Chef der Raiffeisen-Warengenossenschaft Osthannover, für die Ernte 2017. 

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Der Regen der letzten Wochen hat Spuren hinterlassen.

Quelle: dpa

Hannover. Es sei ein schwieriges Jahr für die Landwirte gewesen: Das Frühjahr war kalt, der Sommer zunächst trocken, jetzt zuletzt der Regen sehr ergiebig. Das macht den Einsatz der Mähdrescher auf dem feuchten Boden der Felder schwierig. Da werden die Maschinenkapazitäten schon mal knapp. Denn längst nicht jeder landwirtschaftliche Betrieb besitzt einen Mähdrescher, oft nutzen mehrere Betriebe die Erntemaschinen gemeinsam oder heuern einen Lohnunternehmer an.

Beim Weizen liegen die Erträge bis zu 15 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Im Geschäftsjahr 2015/2016 hatten die Betriebe der Genossenschaft 160 000 Tonnen geerntet. Die Qualität des Getreides, bei der etwa der Eiweißgehalt ein wichtiger Faktor ist, sei mittelmäßig, beim Roggen sogar grenzwertig, sagt Bösch. Getreide von minderer Qualität eignet sich teils nur noch als Tierfutter.

dt

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