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Mädchen stirbt in Schwimmbad – Geschäftsführer angeklagt

Schacht nicht verschlossen Mädchen stirbt in Schwimmbad – Geschäftsführer angeklagt

Musste ein zweijähriges Mädchen vor einem Jahr im Arnumer Freibad sterben, weil ein Schacht nicht ordnungsgemäß verschlossen war? Wegen des Unfalltodes hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer des Bades erhoben. 

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Quelle: Andreas Zimmer/Archiv

Hannover. Wegen des Unfalltodes eines zweijährigen Mädchens im Arnumer Freibad bei Hannover hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer des Bades erhoben. Das Mädchen war im Juli vergangenen Jahres beim Spielen in einen vier Meter tiefen Schacht gefallen und zu Tode gekommen.

„Der Vorwurf, der ihm als Geschäftsführer gemacht wird, ist der, dass er diesen Schacht nicht ordnungsgemäß verschlossen hat und er damit seiner Sorgfaltspflicht als Betreiber nicht nachgekommen ist“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker, am Donnerstag. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung über die Anklage berichtet. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens sei noch nicht entschieden worden, sagte Söfker.

Der Schachtdeckel war nicht vollständig auf dem Schacht aufgelegt. Durch die Lücke sei die Zweijährige in den Schacht hineingerutscht. Nach zwei Stunden Suche war das Kind gefunden worden und wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Wenig später starb das Kind.

dpa

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