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Studenten stellen die Kulturen ihrer Heimat vor

3. Internationaler Tag Studenten stellen die Kulturen ihrer Heimat vor

Vom trinkbaren Gelee einer exotischen Frucht bis zum polnischen Nationalgericht Bigos: Beim Internationalen Tag haben gestern mehr als 40 Studentenvereine die Kultur ihrer Länder an der Leibniz-Uni vorgestellt. 

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Quelle: Behrens

Hannover. Das trinkbare Gelee aus einer exotischen Frucht sieht gewöhnungsbedürftig aus. Doch Studentin Yi-Ling Liu bietet die Speise aus ihrer Heimat Taiwan so freundlich an, dass kaum jemand ablehnen möchte. Beim Internationalen Tag haben gestern mehr als 40 Studentenvereine ihre Länder an der Leibniz-Uni vorgestellt. „Wir möchten zum Urlaub oder Studium in Taiwan motivieren“, erklärt Yi-Ling Liu, die Mechatronik studiert.

„Das ist eine tolle Gelegenheit, neue Leute und andere Kulturen kennenzulernen“, meint Adjoa Selyi-Appiah. Die 26-Jährige aus Ghana studiert Internationalen Gartenbau im Master und kommt mit Jakub aus Polen ins Gespräch. Für den Informatikstudenten ist Hannover längst „seine Stadt“. Dennoch erklärt er gerne mit Landkarte und Nationalgericht Bigos seine Heimat. Fast 4000 Studenten und Mitarbeiter der Leibniz-Uni stammen aus dem Ausland, aus rund 120 Ländern – Tendenz deutlich steigend.

Insgesamt gibt es sogar mehr als 6000 internationale Studenten in Hannover. Indonesier laden dazu ein, farbenfrohe Gewänder anzuprobieren. „Auf jeder unserer Inseln sieht die Kleidung anders aus“, berichtet die 22-jährige Rizka, Studentin für Milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie (Hochschule Hannover). Ihre Familie hat einen großen Milchviehbestand. Eine regelrechte Schlange bildet sich am Stand der Italiener, die Pizza anbieten. Das geht offenbar immer – nationenübergreifend.

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