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Bei Rewe-Korb besteht „Lebensgefahr“

Facebook-Aufruf Bei Rewe-Korb besteht „Lebensgefahr“

Mancher Kunde kauft im Supermarkt nicht nur Wurst oder Milch ein, sondern lässt auch gleich den Einkaufskorb an der Kasse mitgehen. Für den Leiter der Rewe-Filiale in Fürstenfeldbruck ein Unding. In einem Facebook-Post foppt er Diebe mit einer kuriosen Rückruf-Aktion.

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Ist nicht nur im Supermarkt praktisch: ein Einkaufskorb der Kette REWE.
 

Quelle: dpa

Fürstenfeldbruck.  Supermärkte sind eine feine Sache: Fast zu jeder Uhrzeit können Kunden sich mit Paprika, Cola, Müsli oder Milch eindecken. Doch nicht wenige belassen es nur bei Lebensmitteln. Mancher fühlt sich auch ermuntert seinen Einkaufskorb gleich mitzunehmen. Passenderweise kostet das den Kunden nichts. Für Supermärkte wie Rewe oder Edeka wächst sich aber diese Kostenlos-Kultur zum echten Problem aus. Alex Kersten, REWE-Filialleiter in Fürstenfeldbruck, hat nun Gegenmaßnahmen eingeleitet. Auf Facebook nimmt Kersten mit einer Rückruf-Aktion jene Kunden aufs Korn, die die roten Einkaufskörbe mitgehen ließen.

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„Aufgrund eines technischen Defekt, herrscht bei dem Modell, roter Rewe Einkaufskorb, Lebensgefahr“, teilt Kersten auf der Facebook-Seite der Rewe-Gruppe mit. Weiter heißt es: „Bitte benutzen Sie daher den Korb nicht außerhalb meiner Verkaufsfläche!“. Alle unrechtmäßigen Besitzer sollten handeln, bevor es zu „gesundheitlichen Schäden“ komme. „Bringen sie die Körbe, welche sich in Ihrem Kofferraum oder Hausflur befinden, unverzüglich in den Laden!“, so der Aufruf des Filialleiters. 1135 Besucher teilten bisher den Beitrag.

Natürlich geht keine Gefahr von den Körben aus. Doch Kunden, die sich die Körbe „ausleihen“, brocken den Filialen Aufwand und zusätzliche Anschaffungskosten ein. Sie begehen schlicht Diebstahl. Filialleiter Kersten hat zum Enden auch noch eine eindeutige Botschaft: „Nur weil kein Preis draufsteht, sind die Körbe nicht kostenlos. Diebstahl lohnt sich nicht!“

Von RND/sos

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